Chefcoach Vincent Kompany wird nach seiner Hirnhautreizung laut Einschätzung von Uli Hoeneß schon bald ins Training des FC Bayern München zurückkehren. "Nach der Länderspielpause jetzt in zwei, drei Wochen wird er wieder auf der Bank sitzen", sagte der Ehrenpräsident des Fußball-Rekordmeisters beim Sonntags-Stammtisch im Bayerischen Rundfunk.
Der 40-Jährige hat das Krankenhaus vergangene Woche verlassen und erholt sich daheim in München. Schon auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel bei Mainz 05 am Samstag (2:1) hatte Kompanys Assistent Aaron Danks, der die Profis in Abwesenheit des Chefs betreut, von positiven Entwicklungen berichtet: "Ich hatte ein paar richtig gute Telefongespräche mit ihm in den letzten Tagen. Er wirkt sehr positiv und scheint auf dem Weg zur kompletten Erholung zu sein. Wir haben da jetzt kein Datum gesetzt, aber die Länderspielpause gibt eine gute Gelegenheit, um das alles ein bisschen zu reflektieren und mal einzuschätzen, wann er zurückkommen wird."

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Kompany war im Oktober auf dem Trainingsgelände der Bayern zusammengebrochen und kam ins Krankenhaus, der Notarzt musste alarmiert werden. Zuvor kämpfte er tagelang mit einer Infektion, sagte selbst, er habe sich einen "ziemlich satten Virus" eingefangen. Ein Virus ist oft der Grund für eine Hirnhautreizung. "Der arbeitet zwölf Stunden am Tag, sechs Tage die Woche – das war einfach zu viel", sagte Hoeneß. Schon in der Woche vor seinem Kollaps hatte Kompany das 6:1-Schützenfest seines Teams gegen RB Leipzig nur im Sitzen verfolgen können. "Es geht ihm wirklich nicht gut", hatte Sportvorstand Max Eberl anschließend verkündet.
