Alte, neue Nummer 1 packt aus

In seiner Leidenszeit fing ter Stegen an zu zweifeln

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Ter Stegen kehrt gegen Holland nach langer Zeit ins DFB-Tor zurück. (Foto: IMAGO/osnapix)
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22.09.2026 | 20:00 Uhr
Marc-André ter Stegen hat eine Seuchensaison hinter sich. Statt endlich als Nummer 1 der Nationalelf zur WM zu fahren, sieht er in der Reha, wie Manuel Neuer zurückkehrt. Unter Jürgen Klopp ist ter Stegen wieder da - und bekennt, daran gezweifelt zu haben.

Der von Jürgen Klopp in die Fußball-Nationalmannschaft zurückgeholte Torwart Marc-André ter Stegen hat sich während seiner langen Leidenszeit mit Selbstzweifeln herumgeplagt. "Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich nicht auch öfter mal gezweifelt habe - gerade nach einer Verletzung, gerade wenn die eine in die nächste übergeht. Du fängst an zu zweifeln und es fühlt sich alles nicht gut an", sagte der 34-Jährige im Interview mit RTL/ntv und Sky.

In der Reha habe er aber schon gemerkt, "dass dein Körper darauf antwortet und sich bedankt, dass es wieder in die richtige Richtung geht", so ter Stegen. Er habe "nie daran gezweifelt", wieder auf dem Platz zu stehen, "weil das meine Mentalität ist und ich mich auch als Mensch so sehe".

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Ter Stegen hatte sich Anfang des Jahres schwer am linken Oberschenkel verletzt und musste unters Messer. Zuvor pausierte er monatelang infolge einer Rücken-Operation und wurde vom FC Barcelona aussortiert. Die WM in Amerika verpasste der Routinier, Bundestrainer Julian Nagelsmann reaktivierte für das Turnier ter Stegens langjährigen Rivalen Manuel Neuer.

Ter Stegen hat es sich "auch so nicht ausgemalt"

Jürgen Klopp hat ter Stegen "für den Moment" wieder zur Nummer 1 gemacht, der frühere Gladbacher soll bei Klopps Debüt in Amsterdam gegen Holland (Donnerstag, 20.45 Uhr, live bei RTL) im Tor stehen. "Verrückt, muss ich sagen. Habe ich mir auch so nicht ausgemalt", sagte der Torwart, der seit Beginn der Saison für Ajax Amsterdam spielt.

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Von Klopp ist ter Stegen angetan. "Er ist 1:1 so, wie man ihn kennt. Die Freude, die er rüberbringt und das Interesse für den Fußball, die Begeisterung, die er für seinen eigenen Fußball, den er spielen lassen möchte, rüberbringt und übermitteln kann. Ich glaube, man braucht nichts sagen. Ich glaube, jeder kennt ihn und jeder weiß, wie sehr er Fußball auch lebt und fühlt", sagte er über den 58-Jährigen.

Klopp erwarte von ihm, "dass da eine gewisse Ruhe in Situationen ist, in denen es vielleicht schwierig wird", erläuterte ter Stegen sein Rollenprofil. In diesen Situationen "müssen wir dann halt auch einfach auf Spieler vertrauen, die vielleicht ein paar mehr Länderspiele gespielt haben, wie Jo (Kimmich, Anm. d. Red.) und Kai (Havertz) zum Beispiel oder wie mir."

Verwendete Quellen: ntv.de, mar