Diagnose ist da

FC Bayern muss länger auf Manuel Neuer verzichten

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08.11.2026 | 13:53 Uhr
Manuel Neuer befindet sich auf den letzten Metern seiner großen Karriere. Doch der Weg durch seine letzte Bundesligasaison ist schmerzhaft für den Weltmeister: Seinem FC Bayern wird er nach seiner neuerlichen Verletzung vorerst wieder fehlen.

Der FC Bayern muss vorerst auf Torhüter Manuel Neuer verzichten. Der 40-Jährige erlitt im Spiel beim FSV Mainz 05 einen Sehnenteilriss im rechten Fuß. Das ergab eine Untersuchung in München, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte. Eine konkrete Prognose, wie lang der Weltmeister von 2014 ausfallen wird, machte der Verein nicht. Neuer war in Mainz zum ältesten Bundesliga-Spieler der Bayern-Historie avanciert. Just in dem Jubiläumsspiel musste er dann aber in der 45. Minute ausgewechselt werden - für ihn kam Nationaltorwart Jonas Urbig.

"Es ist das, was schon vorher am Fuß war. Das ist jetzt wieder aufgetreten", hatte Sportvorstand Max Eberl direkt nach dem Abpfiff gesagt. Wegen einer Sehnenreizung hatte Neuer schon drei Spiele verpasst, war aber in der Champions League bei Atlético Madrid zuletzt wieder im Einsatz. Ob Neuer nun nach der bevorstehenden Länderspielpause schnell wieder zwischen den Pfosten steht, ist ungewiss. 

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Kimmich hat nach Neuer-Verletzung kein gutes Gefühl

Schon nach jenem Auftritt in der spanischen Hauptstadt hatte Neuer zugegeben, dass er "jeden Tag Schmerzen beim Gehen" habe. Deshalb seien die vergangenen Tage und Wochen "keine leichte Situation" gewesen. Kapitän Joshua Kimmich hatte den Ausfall seines Torwarts nach dem 2:1-Sieg in Mainz bereits vorausgeahnt: "Manuel gibt Schmerzen ohnehin nicht so zu. Wenn er dann mal rausgeht, ist es leider wahrscheinlich etwas Ernsthaftes."

Trotz Neuers angeschlagener Gesundheit wollen sie beim FC Bayern keine Torhüterdiskussion führen, jedenfalls nicht öffentlich. "Die Bayern müssen irgendwann eine Entscheidung im Sinne des Vereins treffen. Wenn du alle zwei Wochen einen anderen Torwart im Tor stehen hast, gibt das der Mannschaft und der Verteidigung natürlich keine Sicherheit", sagte Sky-Experte Dietmar Hamann. Sportvorstand Max Eberl kommentierte entsprechende Gedanken nicht.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa