Der Sport-Tag
21. September 2026
13:31 Uhr

Klopp tauscht zwei DFB-Profis aus

Platztausch in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Flügelflitzer Karim Adeyemi vom FC Barcelona wird den Münchner Lennart Karl in den Nations-League-Spielen am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) in Amsterdam gegen den Erzrivalen Niederlande und drei Tage später in Augsburg gegen Griechenland ersetzen. Karl übernimmt dann den Platz von Adeyemi für die Spiele gegen Serbien am 1. Oktober in München und das Rückspiel gegen Griechenland in Thessaloniki am 4. Oktober. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) begründete den Tausch mit einer Belastungssteuerung.

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat aufgrund der besonderen Herausforderung mit vier Spielen in elf Tagen ein ungewöhnliches Jobsharing-Modell entwickelt. Er teilte seine 44 nominierten Spieler in zwei Kader für jeweils zwei Spiele ein. Ursprünglich sollte Karl im ersten Teil des Lehrgangs dabei sein, Adeyemi war für Teil zwei vorgesehen.

12:19 Uhr

Klub ist sauer: Juventus-Fans sorgen bei Gedenkminute für Entsetzen

Fans von Juventus Turin haben während einer Schweigeminute für die verstorbene Inter-Legende Sandro Mazzola für Aufsehen gesorgt und möglicherweise eine Strafe provoziert. Während sich zahlreiche Zuschauer vor dem Heimspiel gegen Atalanta Bergamo (2:0) am Sonntag zum Gedenken erhoben, drehten sich Anhänger in der Südkurve demonstrativ mit dem Rücken zum Spielfeld. Juve und Inter Mailand sind seit Jahren erbitterte Rivalen.

Statt der Schweigeminute gedachten die Fans mit Gesängen der verstorbenen Juventus-Ikonen Gaetano Scirea, Andrea Fortunato und Gianni Agnelli. Der 83-jährige Mazzola, der über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten des italienischen Fußballs gehörte, war eine der großen Figuren von Inter, er verbrachte seine gesamte 17-jährige Profikarriere bei dem Klub.

Juventus distanzierte sich vom Verhalten eines Teils des eigenen Anhangs. "Der fehlende Respekt während einer Schweigeminute ist durch keine Rivalität zu rechtfertigen", teilte der Klub mit und bat um Entschuldigung. Gemeinsames Gedenken müsse über Vereinszugehörigkeiten und Farben hinausgehen.

Dem Verein drohen nun Sanktionen durch das Sportgericht der italienischen Liga. Medienberichten zufolge reicht der mögliche Strafrahmen von einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro bis zur Schließung der Südkurve für das nächste Heimspiel gegen Lazio Rom am 18. Oktober. Die Szene dürfte die ohnehin traditionsreiche Rivalität zwischen Juventus und Inter weiter belasten.

11:36 Uhr

DFB-Spieler verkündet trotz Topform: "Bin schon zurückgetreten"

Pascal Groß trumpfte im Trikot von Brighton & Hove Albion gegen den englischen Meister FC Arsenal ganz groß auf, das Thema Nationalmannschaft hat sich für den Routinier aber erledigt. "Ich bin schon zurückgetreten. Für mich war's das nach der WM", sagte der 35-Jährige nach dem überraschenden 3:0 (2:0) bei Sky und ergänzte: "Ich glaube, es ist an der Zeit, der neuen Generation nur das Beste zu wünschen."

Groß erzielte in 19 Länderspielen einen Treffer. Sein Debüt in der DFB-Auswahl gab er erst im hohen Fußball-Alter von 32 Jahren 2023 unter dem damaligen Bundestrainer Hansi Flick. Von Julian Nagelsmann wurde der Mittelfeldspieler in den Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Gegen Arsenal glänzte Groß am Samstag als Torschütze und Vorbereiter. Doch für das DFB-Team, aus dem nach dem WM-Debakel bereits Manuel Neuer und Antonio Rüdiger zurückgetreten waren, steht er nicht mehr zur Verfügung.

11:07 Uhr

Cowboys melden sich gegen Commanders zurück

Nach der überraschenden Pleite in Woche 1 gegen die New York Giants haben sich die Dallas Cowboys mit einer starken Offensivleistung gegen die Washington Commanders zurückgemeldet. 

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4:00

Cowboys melden sich gegen Commanders zurück

10:30 Uhr

Gladbach hat offenbar neuen Coach gefunden

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Trainer Alexander Blessin. Wie die "Rheinische Post" berichtet, befinden sich die Gladbacher in letzten Gesprächen mit Blessins Ex-Club FC St. Pauli über die Freigabe des Trainers. Demnach soll der 53-Jährige bis Mittwoch offiziell vorgestellt werden. Auch die "Bild"-Zeitung und der Bezahlsender Sky hatten berichtet.

Gladbachs Sportchef Rouven Schröder hatte nach der 3:4-Niederlage in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 bereits am Wochenende gesagt, dass man mit einem Coach "eine mündliche Einigung erzielt" habe. Den früheren Bremer Trainer Horst Steffen und Christian Titz, von dem sich Hannover 96 kürzlich getrennt hatte, schloss Schröder dabei für den Job aus.

09:50 Uhr

Nach Interview-Wirbel: Baumann stellt eine Sache zum DFB-Team klar

Torhüter Oliver Baumann hakt das Thema Fußball-Nationalmannschaft trotz seiner Nichtnominierung für die kommenden Nations-League-Spiele noch nicht ab. "Er hat die Tür nicht zugemacht. So lassen wir es stehen", sagte der Keeper der TSG 1899 Hoffenheim bei DAZN über ein Gespräch mit Bundestrainer Jürgen Klopp. Wie weit die Tür für ihn noch offen stehe, könne er nicht beurteilen, erklärte Baumann. Er sei aber "natürlich" weiter bereit, sollte er vom neuen Coach des DFB-Teams gebraucht werden.

Klopp hat für die bevorstehenden Länderspiele die Torhüter Marc-André ter Stegen, Alexander Nübel, Finn Dahmen, Noah Atubolu und Jonas Urbig nominiert. Sein mit Spannung erwartetes Debüt gibt Klopp beim Auswärtsspiel gegen die Niederlande am kommenden Donnerstag.

Baumann hatte zuletzt schon gesagt, dass ihm die Entscheidung nicht gefalle, er sie aber akzeptieren und respektieren müsse. Die Degradierung durch Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann kurz vor der verkorksten WM im Sommer habe ihm mehr wehgetan, hatte Baumann zudem berichtet. Mit der TSG verlor der Torhüter am Sonntag in der Bundesliga mit 1:3 bei Aufsteiger Paderborn. Für die Kraichgauer war es die vierte Niederlage im sechsten Pflichtspiel der Saison.

09:19 Uhr

Chargers machen Fehlstart gegen Raiders perfekt

Der Fehlstart der Los Angeles Chargers ist perfekt. Sie verlieren auch ihr zweites Heimspiel der NFL-Saison, dieses Mal daheim gegen die Las Vegas Raiders. Quarterback Kirk Cousins erlebt dabei einen sehr guten Tag.

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Chargers machen Fehlstart gegen Raiders perfekt

08:39 Uhr

Zeitung knallhart: "Albtraumabend" für ter Stegen

Für Ajax Amsterdam reichte es trotz eines dominanten Spiels und vieler Chancen nur zu einem 2:2 (1:1) gegen Außenseiter Excelsior. Julian Brandt erzielte in der 32. Minute seinen bereits vierten Ligatreffer, Lennard Hartjes (45.+1) und Aymen Sliti (62.) drehten die Partie. Tolo Arokorade (64.) rettete den Punkt für Ajax. Beim zweiten Gegentor sah auch Torwart Marc-André ter Stegen nicht allzu gut aus: Der von Bundestrainer Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft nominierte Routinier verpasste es, eine flache Hereingabe zu klären. 

Auch in Spanien wurde die Partie mit Interesse verfolgt, wurde ter Stegen im Sommer doch vom FC Barcelona an die Niederländer ausgeliehen. Die spanische Zeitung "Sport" sah gar einen "Albtraumabend" für den 34-Jährigen: "Ter Stegen fing sich zwei Gegentore bei nur zwei Schüssen aufs Tor. Dem Torwart gelang nicht eine einzige Parade, beim zweiten Gegentor hätte er mehr machen können."

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Der DFB-Rückkehrer befand selbst nach der Partie: "Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat gesehen, dass wir mehr verdient gehabt hätten. Wir hätten unsere Führung in der ersten Halbzeit ausbauen müssen. Es ist unsere eigene Schuld, dass wir nicht gewonnen haben. Letztendlich darf man einfach nicht zwei Gegentore kassieren."

08:07 Uhr

Hertha BSC trotzt Mega-Patzer und irrem VAR-Pech

Das Topspiel in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC hat es in sich. Es ist das erste Wiedersehen nach den schlimmen Ausschreitungen im April. Diesmal bleibt es auf den Rängen ruhig, auf dem Platz aber passieren kuriose Dinge. 

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Hertha BSC trotzt Mega-Patzer und irrem VAR-Pech

07:32 Uhr

Von Klopp nominiert: DFB-Neuling dachte, er würde "verarscht"

Felix Keidel wollte zunächst nicht glauben, was er da hörte. Co-Trainer Maik Frantz habe ihn vor dem Training beim Bundesliga-Neuling SV Elversberg in die Kabine geholt und über seine Nominierung für die Fußball-Nationalmannschaft informiert, erzählte der 23-Jährige nach dem 0:0 im Aufsteigerduell bei Schalke 04. "Ich habe ihn zuerst gefragt, ob er mich verarscht", sagte Keidel lachend.

Jürgen Klopp packt Spieler aus, die kaum jemand kennt

Am Nachmittag habe er dann den Anruf von Bundestrainer Jürgen Klopp erhalten - und gleich einen wichtigen Hinweis. "Er hat mich gefragt, wie es mir geht, und ich habe gesagt: Mir geht's gut und Ihnen?", berichtete Keidel. Daraufhin habe der neue DFB-Chefcoach geantwortet, "das Sie kann ich lassen", erzählte der Elversberger, "es heißt du und Jürgen."

Die überraschende Berufung in den XXL-Kader für die ersten vier Länderspiele unter Klopp habe nicht nur ihn "überglücklich" gemacht, betonte Keidel, "meine Eltern und meine Freundin haben sich sehr für mich gefreut und sind sehr stolz." Keidel wird in der zweiten Woche der Länderspielphase zur Nationalmannschaft stoßen.

07:04 Uhr

"Oh, scheiße" - Daniels' Verletzung schockt NFL-Legende Brady

Die Washington Commanders kommen in der NFL weiter nicht in Fahrt und müssen sich nun auch noch um Quarterback Jayden Daniels sorgen. Der Spielmacher des Teams um den Deutschen Brandon Coleman musste beim 20:37 bei den Dallas Cowboys, der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel, zur Halbzeit das Feld verlassen, nachdem er sich den linken Ellenbogen ausgekugelt hatte.

Beim letzten Spielzug der ersten Hälfte war Daniels aus dem Gleichgewicht geraten, nachdem ihm sein Guard Chris Paul auf den Fuß getreten war. Als er sich abstützen wollte, wurde sein Arm in eine unnatürliche Position gebogen. "Oh, scheiße", rief Quarterback-Legende und TV-Experte Tom Brady bei Ansicht der Bilder im Fernsehen. Daniels wurde mit einem Handtuch über seinem Kopf wenig später vom Feld gefahren. Das Röntgenbild habe keinen Bruch gezeigt, verriet Commanders-Coach Dan Quinn im Anschluss. "Mann, das tut uns echt leid für ihn. Er hat sich wirklich die Seele aus dem Leib gespielt", sagte der Trainer. 

06:09 Uhr

"Einfach supergeil" - Klopps Idee reißt Matthäus vom Hocker

Für den anstehenden Länderspiel-Viererpack im Rahmen der Nations League hat Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp einen 44-köpfigen Mega-Kader berufen und damit auf Anhieb für die erwartete Aufbruchstimmung gesorgt. Zumindest schätzt der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus den Kniff so ein. "Ich finde es eine überragende Idee, dass er 44 Spieler eingeladen hat", schwärmt DFB-Ikone Lothar Matthäus bei "Sky90" vom Kader-Coup von Bundestrainer Jürgen Klopp.

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"Zurück in die Kneipe": So kurios lief DFB-Nominierung früher ab

"In Deutschland wird alles, was neu ist, erst tausendmal hinterfragt. Dabei ist es gerade zu Beginn der Saison sinnvoll, zwei Kader zu benennen. Es stehen vier Spiele innerhalb von neun oder zehn Tagen an, und die Spieler sind nicht lange von ihren Vereinen weg. Die Champions League hat gerade angefangen, die Europa League ebenfalls, und auch die Meisterschaft läuft bereits. Das ist einfach supergeil", begründet Matthäus, warum er der Idee besonders viel abgewinnen kann.

Abgeholt hat Matthäus auch das Auftreten von Klopp bei dessen Pressekonferenz zur Verkündung des Aufgebots. Die PK sei "sensationell" gewesen, lobt der 65-Jährige. "Ich habe sie sogar 45 Minuten lang live verfolgt, und das mache ich ganz selten, weil mich das wirklich mitgenommen hat", so Matthäus, der zudem vor allem von einem Vorgehen von Klopp angetan ist, das die Spieler ganz besonders pushen dürfte: "Wie muss es dann erst den Spielern gehen? Ich habe 150 Länderspiele, und 13 oder 14 der Spieler haben noch kein einziges Länderspiel. Er hat sie alle gepusht. Die Namen wurden von den Journalisten gar nicht genannt, sondern er hat sie selbst ins Spiel gebracht: Der ist stark, der ist schnell, der ist torgefährlich, der ist dribbelstark. Die Spieler fühlen sich dadurch alle ein bisschen breiter, ein bisschen größer und ein bisschen selbstbewusster."

05:25 Uhr

Darts-Superstar Luke Littler droht mit drastischen Konsequenzen

Darts-Weltmeister Luke Littler hat nach anhaltenden Anfeindungen durch Zuschauer mit einem Boykott von Turnieren auch in den Niederlanden gedroht. Der 19-Jährige war am Wochenende bei den World Series of Darts Finals im Amsterdam sowohl gegen Lokalmatador Danny Noppert als auch im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall (England) ausgebuht und ausgepfiffen worden. In Deutschland hatte Littler in der Vergangenheit Ähnliches erlebt.

Während der Partie gegen Aspinall sah sich der Schiedsrichter sogar gezwungen, das Match kurzzeitig zu unterbrechen und die Zuschauer wegen ihres Verhaltens zu verwarnen. 

Auf die Frage, ob er wie bereits in Deutschland auch bei European-Tour-Veranstaltungen in den Niederlanden fernbleiben könnte, antwortete Littler bei Online Darts eindeutig: "100 Prozent." Der Engländer ergänzte: "Wenn die Niederländer so bleiben, dann werde ich dort keine Euro-Tour mehr spielen. Es hat einfach keinen Sinn, dass ich anreise und meine Zeit verschwende, während ich ausgebuht werde." Zudem sagte er: "Ich will einfach nur Darts spielen - und natürlich Autogramme geben."

Am Sonntag scheiterte Littler schließlich im Viertelfinale am Waliser Jonny Clayton (4:10). So platze auch der Traum des perfekten Jahres. Alle elf Majorturniere wollte Überflieger Littler in diesem Jahr gewinnen, nach sechs Triumphen endete die Serie. Der Sieg ging an seinen Landsmann Ross Smith, der sich im Finale mit 11:5 gegen den Waliser Gerwyn Price durchsetzte.