Skisprung-Legende droht bitteres Weltcup-Aus
Wenn in gut zwei Wochen der Auftakt des Skisprung-Weltcups im norwegischen Lillehammer steigt, dann wird die Schweiz mit fünf Athleten an den Start gehen. Wer hinter dem Topsspringer Gregor Deschwanden, Kilian Peier, Sandro Hauswirth und Juri Kesseli den fünften Startplatz erhalten wird, ist noch offen. Simon Ammann muss sich um das letzte Weltcup-Ticket erneut ein Duell liefern.
Wie der "Blick" vermeldet, entscheidet sich der Schweizer Nationaltrainer Bine Norcic einmal mehr zwischen dem erst 20-jährigen Felix Trunz und Simon Ammann. Trunz hatte dem 45-Jährigen bereits in der vergangenen Saison einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er sich das letzte Olympia-Ticket des Verbandes gesichert hatte und damit dafür gesorgt hatte, dass sein 25 Jahre älterer Landsmann das Saisonhighlight vom Sofa aus verfolgen musste. Dieses Schicksal droht Ammann nun auch beim ersten Weltcup des Winters in Norwegen.
Wer mit nach Lillehammer fahren darf, entscheidet sich in Oberstdorf, wo die Schweizer Auswahl sich auf den Auftakt vorbereitet. "Wer in den Trainings am besten springt, wird selektioniert. Was früher war, interessiert mich nicht", stellte Nationaltrainer Norcic am Montag klar. Ammann wird seinen Teamkollegen also im Training hinter sich lassen müssen. Eine "Niederlage" hätte große Folgen. Denn der Altmeister würde nicht nur die Wettkämpfe in Lillehammer verpassen, sondern auch in Ruka, Wisla und Titisee-Neustadt nicht zum Nationalteam gehören.
Undav lädt sich quasi selbst aus DFB-Team aus
Deniz Undav vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart geht nicht davon aus, von Bundestrainer Jürgen Klopp für die beiden kommenden Spiele in der Nations League nominiert zu werden. "Was soll ich sagen? Ohne Tore ist es schwer, dabei zu sein", sagte der Kapitän der Schwaben nach dem 0:2 (0:2) in der Champions League bei Galatasaray Istanbul.

VfB Stuttgart fährt "mit einem Scheißgefühl nach Hause"
Auf die Frage, ob er Hoffnung habe, am Donnerstag in das Aufgebot für die Spiele gegen Serbien in Belgrad (13. November, 20.45 Uhr/RTL) und gegen die Niederlande in Berlin (16. November, 20.45 Uhr/ARD) berufen zu werden, antwortete Undav: "Gar nicht." Bereits für die ersten vier Spiele in der Nations League war er von Klopp nicht nominiert worden.
Hummels verbietet Sohn den provokanten Lennart-Karl-Jubel
Auf das viele Gerede über ihn gab Jungstar Lennart Karl auf dem Fußballplatz die Antwort. Sein freches Führungstor, das den Weg zum großen Sieg des FC Bayern in der Champions League bei Atlético Madrid ebnete, feierte der 18-Jährige aber auch mit einer Jubelgeste, die nach dem 2:0 gleich für neuen Gesprächsstoff sorgte. Er hielt sich die Hände an die Ohren und machte eine Blabla-Geste. "Redet ihr nur", sollte das wohl heißen.
"Lennart Karl ist für uns ein wichtiger Spieler, das haben wir nie in Abrede gestellt", sagte Eberl. Er habe auf dem Platz "fleißig mitgearbeitet und sich mit dem Tor belohnt". Und der Jubel? "Ich habe es ehrlicherweise gar nicht gesehen", sagte Eberl. Darum: keine Bewertung. Weltmeister Mats Hummels griff Karls Jubelgeste als Experte bei Amazon Prime auf. "Den sehen wir viel zu oft mittlerweile", sagte der Ex-Profi. Kritik sei vielmehr Teil des gut bezahlten Profigeschäfts. "Mein Sohn ist acht. In den Spielen von seiner Mannschaft sehe ich schon Kinder diesen Jubel machen, weil der so oft vorkommt mittlerweile." Seinem Sohn verbiete er den Jubel.
