Der Sport-Tag
2. September 2026
08:19 Uhr

Autocrash: Tiger Woods plant Strategiewechsel vor Gericht

Fünf Monate nach seinem Autounfall im US-Bundesstaat Florida will Golf-Superstar Tiger Woods seine juristische Strategie ändern. Im bisherigen Plädoyer, das laut Gerichtsunterlagen bei einem Termin am heutigen Mittwoch angepasst werden soll, hatte der 50-Jährige auf seiner Unschuld beharrt. Aus der Datenbank des zuständigen Gerichts in Martin County geht nicht eindeutig hervor, welche Änderung er plant. Woods wird persönlich vor Gericht erwartet.

Woods ist wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Urintests im Zusammenhang mit dem Unfall im März angeklagt worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte er bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor sein Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich überschlug. Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe der 15-malige Major-Sieger aber nicht machen wollen.

07:46 Uhr

Ex-Bayern-Profi flüchtet vom Champions-League-Sieger

Der frühere Bundesliga-Profi Renato Sanches hat seinen Vertrag bei Paris Saint-Germain einem Medienbericht zufolge aufgelöst und wäre demnach nun vereinslos. Der 29-Jährige strebe den nächsten Schritt in seiner Karriere an, berichtete die portugiesische Zeitung "Record". Sanches war 2016 von seinem Heimatklub Benfica Lissabon zum FC Bayern München gewechselt, der große Durchbruch gelang ihm beim deutschen Fußball-Rekordmeister aber nicht. Die Münchner verliehen ihn erst an Swansea City, 2019 wechselte er dann zum OSC Lille nach Frankreich.

Seit 2022 steht Sanches in Paris unter Vertrag. PSG verlieh ihn zuletzt aber gleich dreimal nacheinander - an die AS Rom, Benfica und Panathinaikos Athen. Der Kontrakt des 32-maligen portugiesischen Nationalspielers in Paris lief noch bis Sommer 2027. Nun kehrt er dem Champions-League-Sieger aber wohl endgültig den Rücken.

07:06 Uhr

Lang verletzter Torhüter schwärmt von Bundestrainer Klopp

Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen ist von Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer angetan. Es habe bereits einen Austausch mit dem 59-Jährigen gegeben, berichtete der Schlussmann von Ajax Amsterdam. "Es war ein wirklich tolles Gespräch", sagte ter Stegen bei Sky. Für ihn sei es nun erst mal das Wichtigste, gesund zu bleiben. Er wolle seine Leistung zeigen, erklärte ter Stegen - "so wie es in den letzten Wochen auch der Fall war". Dann werde "sich alles zeigen und fügen", meinte der frühere Bundesliga-Keeper von Borussia Mönchengladbach.

Die Frage, welche Rolle ter Stegen unter Klopp einnehmen wird, ist spannend. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer hatte der 34-Jährige aus Verletzungsgründen verpasst. Nach seiner Leihe vom FC Barcelona zu Ajax im August ist er bei den Niederländern aktuell Stammtorhüter. Auch im DFB-Team könnte ter Stegen nun wieder als Nummer eins infrage kommen. Die Nationalelf startet am 24. September in die Gruppenphase der Nations League - mit einem Auswärtsspiel gegen die Niederlande in Amsterdam. Eine Woche zuvor wird Klopp den ersten Kader seiner Amtszeit bekannt geben.

06:51 Uhr

Bayer-Boss: "Führen Kampf gegen Infantino"

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat sich in der Debatte um die umstrittene Amtsführung des FIFA-Präsidenten mit deutlichen Worten gegen Gianni Infantino gestellt. "Wir führen jetzt einen Kampf gegen Infantino - und den müssen wir gewinnen", sagte der 62-Jährige der "Sport Bild". Der Fußball-Weltverband brauche Veränderung, eine verlässliche Führung und eine echte Wahl bei der Abstimmung über den künftigen Präsidenten im März. "Ein 'Weiter so' mit Infantino sehe ich nicht, das wäre das schlechteste Ergebnis", sagte Carro.

Wer den massiv in der Kritik stehenden Amtsinhaber ersetzen soll, lässt Carro allerdings offen. Die Suche nach einem Kandidaten werde "auf jeden Fall eine Herausforderung", sagte Carro. Es brauche einen Bewerber, "der auch außerhalb von Europa überzeugt und Mehrheiten gewinnen kann", sagte der Spanier. "Meine Vermutung ist: Es wird am Ende ein nicht-europäischer Kandidat, der aber von Europa unterstützt wird."

06:18 Uhr

Filmreif: Hollywood-Darstellerin von Serena Williams debütiert bei US Open

Aus Hollywood auf die große Tennisbühne: Thea Frodin spielte einst im Kinofilm "King Richard" die junge Serena Williams, nun schrieb sie selbst ein kinoreifes Märchen. Die talentierte US-Amerikanerin schaffte es schon im Alter von 17 Jahren in das Hauptfeld der US Open - und verkaufte sich dabei teuer. Frodin unterlag der Weltranglistenzweiten Jelena Rybakina mit 3:6 und 2:6.

Bereits im Kindesalter sammelte Frodin nicht nur im Tennis Erfahrungen, sondern auch in der Schauspielerei. Als Zwölfjährige fungierte sie in "King Richard" als Stunt- und Bodydouble für die Schauspielerin Demi Singleton, die Serena Williams verkörperte. Ihr großes Idol habe sie bislang noch nicht getroffen, erklärte Frodin, dabei waren die Chancen gar nicht schlecht gewesen. Die Ikone Williams schlägt in New York noch im Doppel an der Seite ihrer Schwester Venus auf. Für Frodin war allein die Teilnahme am Hauptfeld bereits ein großer Erfolg. Die Schülerin aus Los Angeles hatte sich durch ihren Lauf zum US-amerikanischen U18-Meistertitel eine Wildcard für die US Open gesichert. Trotz der klaren Niederlage zeigte sie sich mit ihrem Auftritt zufrieden. "Offensichtlich hatte ich eine schwere erste Runde. Rybakina ist eine großartige Spielerin", sagte Frodin. "Ich habe versucht, hinauszugehen und einfach Spaß zu haben."

06:17 Uhr

Auftaktmatch: Zverev steht mit Rücken zur Wand

Alexander Zverev ist bei den US Open in arger Bedrängnis - und das in der 1. Runde. Gegen den Italiener Lorenzo Sonego liegt der Deutsche zurück.

Alles hier im Liveticker.

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Für Zverev läuft es nicht gut. (Foto: IMAGO/ZUMA Press)

05:47 Uhr

Dieser WM-Finalist ist der teuerste Transfer des Sommers

Der wohl teuerste Transfer dieses Sommers ist perfekt: Manchester City und der FC Chelsea haben sich über einen Wechsel von Enzo Fernández geeinigt. Der WM-Finalist aus Argentinien unterschrieb einen Vertrag bis 2031, teilte Manchester City mit. Wie unter anderem Sky berichtet, soll für den Fußball-Weltmeister von 2022 eine Ablösesumme in Höhe von 140 bis 145 Millionen Euro fließen. "Wenn du dir den Kader anschaust, City hat überall Qualität", sagte Fernández. "Ich könnte nicht glücklicher sein, hier zu sein."

Der 25-jährige Fernández war 2023 für 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Chelsea gewechselt. Mit den Londonern gewann Fernández 2025 die Conference League sowie die Club-WM unter Trainer Enzo Maresca. Der italienische Coach, seit der Saison 2026/2027 als Nachfolger von Pep Guardiola bei Man City unter Vertrag, könnte nun erneut auf den Mittelfeldspieler setzen.