Der Sport-Tag
11. September 2026
12:42 Uhr

FC Bayern schickt Talent nach Probetraining weg

Beim FC Bayern versuchen sich auch immer wieder verheißungsvolle Talente aus dem Ausland, um sich den großen Traum von einer Karriere beim Rekordmeister zu erfüllen. Im Sommer war ein weiterer Nachwuchskicker zu Gast in München, wusste aber offenbar nicht zu überzeugen. Der Klub hat sich gegen eine Verpflichtung des uruguayischen Offensivtalents Rodrigo Dudok entschieden, wie "Bild"-Reporter Christian Falk beim Portal "cfbayerninsider" berichtet. 

"Er ist ein guter Spieler, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf dem Level, das Bayern München fordert", so Falk: "Also haben sich die Bayern gegen ein Angebot entschieden. Sie haben dem Uruguayer viel Erfolg bei seiner weiteren Entwicklung gewünscht." Möglich sei aber, dass die Münchner den 19-Jährigen weiter auf dem Zettel behalten und dieser sich "in Zukunft" bei einem weiteren Probetraining beweisen darf. Bei der Bewertung der Trainingseindrücke habe der deutsche Rekordmeister etwa auch den Vergleich zu Talenten aus dem eigenen Haus angestellt. Linksfuß Dudok habe demnach noch nicht das Niveau eines Lennart Karl oder Tim Binder.

12:11 Uhr

Feuer und Rauch: Inthraphuvasak sorgt für heftigen Formel-2-Crash

Schon ersten beim Freien Training der Formel 2 ist es auf der neuen Rennstrecke in Madrid zu einem heftigen Unfall gekommen. Der Thailänder Tasanapol Inthraphuvasak krachte mit seinem Rennwagen ausgangs Kurve 19 mit großer Wucht rücklings in die Streckenbegrenzung. Der 20 Jahre alte Pilot stieg selbstständig aus dem schwerst beschädigten Wagen aus, der dann auch noch Feuer fing. Schwarzer Rauch stieg auf.

Durch den Streckenzaun versuchten Stewards den Brand offensichtlich mit einem Wasserschlauch zu löschen, ehe dann ein Feuerlöscher zum Einsatz kam. Die Aufräumarbeiten dauerten eine Weile. Der Madring ist neu im Formel-1-Rennkalender. Er gilt als sehr anspruchsvoll wegen der schnellen Kurven, zudem gibt es einige Passagen, in denen die Fahrer kaum sehen, was etwas weiter vor ihnen passiert. Auslaufzonen sind Mangelware auf dem Kurs an der Messe der spanischen Hauptstadt.

11:40 Uhr

Petkovic: "Kachanov hat weniger zu verlieren" als Zverev

Alexander Zverev ist nur noch einen Sieg von seinem nächsten Grand-Slam-Finale entfernt. Im Halbfinale der US Open gegen Karen Khachanov sieht Andrea Petkovic den Hamburger klar im Vorteil.

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Petkovic: "Kachanov hat weniger zu verlieren"

11:05 Uhr

Mutter von BVB-Star Karetsas bestätigt Ursache für Kollaps

Der 3:2-Sieg von Borussia Dortmund am ersten Champions-League-Spieltag gegen den FC Villarreal wurde vom plötzlichen Zusammenbruch von Neuzugang Konstantinos Karetsas überschattet. Nach einem Konter war der Grieche unter Tränen zu Boden gegangen und mit einer Trage vom Platz gebracht worden. Die Mutter des 18-Jährigen bestätigt, dass wohl eine Dehydrierung für den Vorfall verantwortlich war. Bereits am Mittwoch hatte "Het Laatste Nieuws" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, dass Dehydrierung beim Zusammenbruch eine Rolle gespielt hat. Eine unzureichende Wasseraufnahme kann zu Schwindel, Kopfschmerzen und einem erhöhten Herzschlag führen - und verursachte womöglich den Zusammenbruch.

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BVB reagiert emotional auf Karetsas' Zusammenbruch

Den Bericht hat die Mutter des 18-Jährigen gegenüber der Zeitung nun bestätigt. "Die Durchblutungsstörungen sollen auf einen Flüssigkeitsmangel zurückzuführen sein", teilte Irena Kitsinis demnach auf Anfrage mit: "Kos durfte das Krankenhaus verlassen, das ist eine große Erleichterung. Beim Verein ist man sehr vorsichtig und will durch verschiedene Tests alles tun, um jegliche Risiken auszuschließen."

10:38 Uhr

"Nicht in die Tasche lügen"- RB Leipzig geht völlig unter

Bitterer Abend für RB Leipzig: Mit 1:4 geht das Auftaktmatch bei Champions-League-Debütant Como in Italien verloren. Ihre Rückkehr in die Königsklasse hatten sich die Leipziger nach zwei Jahren Abstinenz anders vorgestellt.

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"Nicht in die Tasche lügen"- RB Leipzig geht völlig unter

10:02 Uhr

Nach Bayern-Gala: Kurioses Olise-Interview sorgt für Wirbel

Michael Olise stellt im Trikot des FC Bayern einmal mehr seine fußballerische Genialität unter Beweis. Beim 5:0 gegen FK Bodö/Glimt in der Ligaphase der Champions League bereitete der 24-Jährige das 2:0 durch Harry Kane vor und sorgte später, teils traumhaft, für das 4:0 und das 5:0. Eine schier unlösbare Herausforderung war im Anschluss für "DAZN"-Reporter Jochen Stuzky auch der Versuch eines Interviews mit Olise.

Das kuriose Gespräch im Wortlaut:

Michael, es war ein schwieriges Spiel, zumindest in der ersten Halbzeit. Wie fühlt es sich an, dieses Spiel 5:0 zu gewinnen? Deine Tore waren großartig und Du warst der Mann des Spiels.

Olise: Ja, es war gut. Es war das erste Spiel. Es war unser Heimspiel, wir wollten gewinnen. Am Ende haben wir gewonnen, also sind wir glücklich.

Wie einfach ist es, solche Tore zu erzielen? Wir können es Dir zeigen. Es sieht brillant aus. Wie fühlt es sich an?

Mhhm, ich weiß es nicht.

Du weißt es nicht? Wie passiert es? Ist es nur von innen heraus oder denkst Du darüber nach?

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Ich schieße und dann geht er rein – oder nicht.

Aber wenn es so einfach wäre, könnte es jeder so machen, aber Du bist der Einzige.

Ich bin nicht der Einzige, der Tore schießt.

Aber Tore wie diese, oder?

Das denke ich nicht.

Du machst es mir ziemlich schwer, dieses Interview zu führen. Was macht Dich glücklich? Was bringt Dich zum Lachen?

"..." (schweigt).

Tore zu schießen und zu gewinnen?

Ja.

09:35 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen

08:52 Uhr

Vertragspoker um Kane: Bayerns Superstürmer ist zufrieden, aber ...

Harry Kanes Vertrag beim FC Bayern läuft im kommenden Sommer aus, im Gespräch ist eine Verlängerung bis mindestens 2029. Nach der Champions-League-Gala gibt der Superstürmer Auskunft über die Verhandlungen.

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Vertragspoker um Kane: Bayerns Superstürmer ist zufrieden, aber ...

08:01 Uhr

"Wachsende Irritationen" um Klopp-Vertrauten beim DFB

Als Jürgen Klopp seinen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund unterzeichnete, nahm der neue Bundestrainer durchaus überraschend Marc Kosicke mit zum DFB. Der Berater und enge Vertraute des 59-Jährigen sollte als "Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation" zum Team des gebürtigen Stuttgarters gehören. Einem Medienbericht zufolge wirft die Personalie aber intern große Fragen auf.

Laut der "Süddeutschen Zeitung" ist von "wachsenden Irritationen" beim DFB die Rede. Demnach habe der Aufsichtsrat des Verbandes "keine detaillierten Angaben" zu dem Engagement von Marc Kosicke bekommen und sei bei der Personalie "überrumpelt worden". Für viele Mitglieder des Gremiums sei es überraschend gewesen, dass Jürgen Klopp seinen engen Vertrauten mit zur Nationalmannschaft gebracht hat.

Welche Aufgaben die rechte Hand Klopps beim DFB übernehmen soll, das gibt demnach intern ebenfalls Rätsel auf. Hinzu kommt laut der SZ, dass auch die Nebentätigkeiten des 55-Jährigen als Berater für Rätselraten in Frankfurt am Main sorgen. So ist unklar, ob Kosicke bei der Onside Sports GmbH, die auf die Organisation von Testspielen und Trainingslagern spezialisiert ist, weiterhin seine Finger im Spiel hat. Den Recherchen der Tageszeitung zufolge ist der Klopp-Vertraute dort weiter als Gesellschafter geführt.

07:34 Uhr

US Open bekommen Kampf der Gigantinnen

Aryna Sabalenka und Jelena Rybakina spielen als die beiden aktuell besten Tennisspielerinnen der Welt im Finale der US Open um den Titel. Vor den Augen der früheren First Lady Michelle Obama auf der Ehrentribüne setzte sich die Weltranglistenerste Sabalenka im ersten Halbfinale gegen die Amerikanerin Jessica Pegula souverän mit 7:5, 6:2 durch.

Anschließend folgte ihr die Kasachin Rybakina mit einem umkämpften 3:6, 6:4, 6:4 gegen Coco Gauff. In einer mitreißenden Partie schlug der US-Star zum Entsetzen vieler amerikanischer Fans beim Matchball ihrer Gegnerin einen Überkopfball ins Aus. "Es war so ein harter dritter Satz, es war ein wirklicher Kampf", sagte Rybakina. Sie erwartet nun ein packendes Finale gegen Sabalenka: "Sie ist eine unglaubliche Spielerin. Sie hat heute unglaublich gespielt, ich muss wirklich mein Spiel verbessern gegen sie."

Unabhängig vom Ausgang wird die bisherige Weltranglistenzweite nach dem Turnier Sabalenka als neue Nummer eins der Welt ablösen. Da die Belarussin im vorigen Jahr den Titel in New York holte, wird sie ihre Punkte selbst mit einem erneuten Triumph nicht steigern können.

06:54 Uhr

"Wettbewerbsverzerrung": St.-Pauli-Chef geht auf VfL Wolfsburg los

Vor dem Topspiel der 2. Liga zwischen St. Pauli und Wolfsburg am Samstag Abend (20.15 Uhr live bei RTL und Sky sowie im Liveticker bei ntv.de) kritisiert St. Paulis Präsident Oke Göttlich Vereine wie den VfL Wolfsburg. In einem exklusiven Interview mit ntv spricht er von Wettbewerbsverzerrung. 

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"Wettbewerbsverzerrung": St.-Pauli-Chef geht Wolfsburg an

06:30 Uhr

Deutscher Basketballstar trägt jetzt besondere, "sexy Schuhe"

Knallorange sind die Schuhe von Nyara Sabally, und das Modell hat für den deutschen Basketballstar eine besondere Bedeutung. "Das sind Satous Schuhe. Hat sie vor einem Monat oder so rausgebracht", sagte die 26-Jährige nach dem Halbfinaleinzug mit dem Nationalteam bei der WM in ihrer Heimatstadt Berlin. Satou ist ihre ältere Schwester, sie kann beim Turnier wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung nicht dabei sein. 

"Sie verfolgt das alles sehr mit und fiebert auch sehr mit", erzählte Nyara Sabally, die am Donnerstag im Viertelfinale gegen Belgien (93:74) mit einem Double-Double (16 Punkte, 12 Rebounds) geglänzt hatte. Die Schuhe seien "auch einfach sexy, finde ich", so Sabally, "es ist cool, in dem zu spielen. Cool, im Schuh seiner Schwester zu spielen." Satou sei durch die orangenen Treter irgendwie doch mit dabei: "Der Spirit ist da."

05:46 Uhr

Formel-1-Star entschuldigt sich für fragwürdiges Verhalten

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat sich für sein fragwürdiges Manöver gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton beim Grand Prix von Italien entschuldigt. "Ich bin zu weit gegangen. Wir haben die Situation geklärt", sagte der Monegasse vor dem Rennwochenende in Madrid. Der 28-Jährige hatte Hamilton in Monza kurz nach dem Start weit nach außen gedrängt, sodass der Rekordweltmeister, um eine Kollision zu verhindern, ins Kiesbett auswich und dort mehrere Plätze verlor. 

Direkt im Anschluss an das Rennen neigte Leclerc nur bedingt zur Einsicht und hatte mit "wir sind zu weit gegangen" lediglich eine Teilschuld eingeräumt. Wenig überraschend sah Hamilton dies schon während des Rennens anders. "Charles hat mich hinausgedrückt", wütete der Brite, der auch nach dem Rennen merklich angesäuert auf die Aussage Leclercs reagierte: "Ich war in Kurve zwei vorne. Am Scheitelpunkt war ich weiter vorne. Ein 'Wir' gibt es da nicht."

Leclerc beteuerte inzwischen indes, beide Ferrari-Piloten hätten sich ausgiebig ausgesprochen, sodass kein böses Blut zwischen ihnen bestehe oder ihre Beziehung nicht nachhaltig beeinträchtigt sei.