Der Sport-Tag
1. Oktober 2026
23:12 Uhr

Premierensieg macht Klopp "echt happy"

Jürgen Klopp war hellauf begeistert. Der erste Sieg seiner Amtszeit versetzte den neuen Bundestrainer geradezu in Euphorie. "Gegen den Ball war es herausragend, und mit Ball haben wir einfach wundervollen Fußball gespielt", sagte Klopp nach dem 2:0 (1:0) gegen Serbien in der Nations League in München im ZDF. "Ich bin echt happy."

Das "Gegenpressing", betonte Klopp, sei am Donnerstagabend "durch die Decke gegangen". Für den Bundestrainer ist es die Basis für alles andere: "Wir können uns alle Frechheiten leisten, wenn wir die Kugel zurückerobern. Und das war: Wow!" Besonders Florian Wirtz hob Klopp heraus: "Das war richtig toll." 

22:23 Uhr

Klopp-Debütant Baur geht in die Geschichtsbücher ein

Mika Baur geht als 1000. Nationalspieler in die Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ein. Bundestrainer Jürgen Klopp wechselte den Sohn des früheren Handball-Weltmeisters Markus Baur im Nations-League-Spiel gegen Serbien in München in der 76. Minute für Tom Bischof ein. Vor Klopps Amtszeit gab es 991.

Der erste Nationalspieler hieß Fritz Baumgarten. Der Torhüter des Berliner Klubs BFC Germania 1888 war bei der 3:5-Niederlage am 5. April 1908 gegen die Schweiz in Basel dabei. Er gilt aufgrund des Alphabets als erster Debütant. Baumgarten, für den es das einzige Länderspiel blieb und der für die Reise in die Schweiz als angehender Abiturient die Schule schwänzte, lag mit seinem Nachnamen knapp vor Willy Baumgärtner (Düsseldorfer SV 04).

21:47 Uhr

Zidane bereut seinen berüchtigten Kopfstoß nicht

Frankreichs neuer Nationaltrainer Zinédine Zidane bedauert seinen berühmten Kopfstoß im WM-Finale 2006 in Berlin gegen Italien nur bedingt. "Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist. Das habe ich gesagt, ich habe es wiederholt und ich sage es auch heute noch", erklärte Zidane vor dem Nations-League-Duell am Freitag (20.45 Uhr/DAZN) gegen die Italiener. Aber: "Ich bereue es nicht, denn das gehört zu meiner Karriere dazu."

Das gehöre "zu einem Lebensweg dazu: Man kann nicht nur schöne Dinge tun. Ich glaube, wir alle befinden uns auf einem Lebensweg, auf dem wir Dinge tun, die nicht gerade toll sind", sagte Zidane. Der frühere Mittelfeldstar hatte im Endspiel der Weltmeisterschaft in Deutschland den Italiener Marco Materazzi per Kopfstoß niedergestreckt. Zidane sah im letzten Spiel seiner Karriere die Rote Karte, die Franzosen verloren im Elfmeterschießen.

20:56 Uhr

Klopp begrüßt Mertesacker schon mit "Chef"

Am Donnerstagabend arbeitet Per Mertesacker nach sechs Jahren ein letztes Mal als ZDF-Experte - am Montag wird er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) "mit unglaublicher Lust" in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer Sport reinschnuppern. Sein Amt als Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig tritt er am 1. Januar an. "Ich habe ihn schon mit 'Chef' begrüßt", sagte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Nations-League-Spiel gegen Serbien in München lachend.

Mertesacker, Weltmeister von 2014, berichtete, er sei derzeit "noch nicht so sehr" involviert. Dies sei angesichts der medialen Wucht von Klopp auch nicht nötig. "Ich wollte erst mal ein bisschen Pause machen, Freunde und Familie hatten Priorität", sagte Mertesacker. Am Montag aber werde er "mal in Frankfurt vorbeischauen, ich habe so drei bis vier Tage bis Januar, um mal reinzuschnuppern". 

20:08 Uhr

Lionel Messi übernimmt spanischen Zweitligisten

Kurz vor seinem Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft wendet sich Fußball-Superstar Lionel Messi neuen Aufgaben zu: Der 39-Jährige steigt beim spanischen Klub CD Eldense als Eigentümer ein.

Der Einstieg einer "der bedeutendsten Persönlichkeiten der Sportgeschichte in den spanischen Profifußball" leite eine "neue, hoffnungsvolle Phase in der über hundertjährigen Geschichte" des 1921 gegründeten Klubs ein, schrieb Eldense in einer Pressemitteilung.

Der Tabellen-19. der Segunda División wies darauf hin, dass die Transaktion aktuell noch "unter dem Vorbehalt der erforderlichen Genehmigung" durch den CSD, dem spanischen Nationalrat für Sport, stehe.

19:41 Uhr

Deutscher Box-Champion Kabayel kämpft im Fußball-Stadion

Stadion statt Arena, Düsseldorf statt Oberhausen: Der deutsche Box-Weltmeister Agit Kabayel bekommt für seine erste Titelverteidigung die ganz große Bühne (ntv.de berichtete). Wie der übertragende Streaminganbieter DAZN zusammen mit Promoter Queensberry mitteilte, tritt der 34 Jahre alte Schwergewichtler am 28. November im Düsseldorfer Fußballstadion gegen den ungeschlagenen Albaner Nelson Hysa an. Kabayel steigt in der Merkur Spiel-Arena dann vor über 50.000 Zuschauern erstmals als WBC-Champion in den Ring und will seinen Gürtel erfolgreich verteidigen.

"Schon als Kind war ein WM-Kampf im Stadion mein größter Traum. Das ist der Beweis: Egal, woher du kommst – harte Arbeit macht Träume wahr", wird Kabayel in einer Mitteilung zitiert. 

18:46 Uhr

Kein Wirtz: Diese Klopp-Elf wollen Sie heute Abend siegen sehen

Viele Spieler testen ist ja schön und gut. Nur, gewinnen will Jürgen Klopp sein drittes Spiel als Bundestrainer - um einen Vorgänger zu zitieren - "scho au". Muss er auch, will er einen historischen Negativrekord abwenden. Kein Sieg aus den ersten drei Spielen: Das hat bis dato noch kein Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft fabriziert.

Doch welche Elf aus "Kader II" soll es am Abend gegen Serbien (20.45 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) richten? Sie, liebe Leser, hatten in den vergangenen Tagen bei uns die Chance, Ihre Wunschmannschaft und Ihr bevorzugtes Spielsystem zu wählen. Diese Klopp-Elf würden Sie in München auf den Rasen schicken:

Formation: 4-2-2

Tor: Jonas Urbig (FC Bayern/45 Prozent)

Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund/54 Prozent, Malick Thiaw (Newcastle United/26 Prozent), Maximilian Mittelstädt (VfB Stuttgart, 60 Prozent), Philipp Treu (SC Freiburg/60 Prozent)

Mittelfeld: Tom Bischof (FC Bayern/50 Prozent), Aleksandar Pavlovic (FC Bayern, 46 Prozent), Lennart Karl (FC Bayern, 42 Prozent), Said El Mala (1. FC Köln,27 Prozent)

Sturm: Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt, 62 Prozent), Nick Woltemade (Juventus, 61 Prozent)

Unter anderem außen vor bei Ihnen: Serge Gnabry (FC Bayern, Sturm, 53 Prozent), Florian Wirtz (FC Liverpool, Mittelfeld, 26 Prozent).

17:41 Uhr

Größtes Stadion der Welt wächst in Rekordtempo

Neun Monate nach Baustart zeigen Bilder gewaltige Betonpfeiler und 80 Meter hohe Türme. Die neue Arena in Hanoi soll 135.000 Fans fassen und rund 32 Milliarden Euro kosten. Sie ist nur ein Baustein eines noch größeren Plans.

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Größtes Stadion der Welt wächst in Rekordtempo

16:58 Uhr

Wählen Sie Ihre Wunschelf für Klopps ersten Sieg

1:1 in Amsterdam, 0:1 gegen Griechenland. Der Start in das Zeitalter Jürgen Klopp hätte für die DFB-Elf durchaus besser laufen können. Heute Abend empfängt Deutschland in der Nations League Serbien. Wie vorher bereits geplant hat der Bundestrainer beinahe den gesamten Kader ausgetauscht. Im Spiel gegen den Tabellenletzten soll endlich der erste Sieg unter Klopp her. Anstoß ist um 20.45 Uhr, das ZDF überträgt, bei ntv.de verfolgen Sie die Partie im Liveticker.

Wer soll der Nationalmannschaft den ersten Erfolg bringen? Bei uns können Sie "Kloppo" etwas Inspiration mitgeben. Stellen Sie hier Ihre Wunschelf in Ihrem bevorzugten Spielsystem zusammen.

15:51 Uhr

Reporter rechnet mit Portugals Superstar Ronaldo ab

Im Streit verlässt der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo das Teamquartier der Nationalmannschaft. Ob er jemals wieder für Portugal auf dem Platz stehen wird, wirkt aktuell unwahrscheinlich. Kerry Hau verurteilt das Verhalten.

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Reporter rechnet mit Portugals Superstar Ronaldo ab

14:53 Uhr

"Mach die Dinger rein!" DFB-Torrekordler wünscht sich Nachfolger

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski würde Nicolò Tresoldi den Torrekord in der deutschen U21 von ganzem Herzen gönnen. "Der Junge hat sich das richtig verdient, und jetzt muss er sich auch die Krone holen. Anders geht's nicht", sagte Littbarski: "Er ist ein echter Torjäger, ein Komplettpaket. Überhaupt kein Problem für mich. Mach die Dinger rein, Junge!"

Littbarski hatte in seiner Zeit bei der DFB-Auswahl (1979 bis 1982) in 21 Spielen 18 Tore erzielt. "Ich bin da sehr stolz drauf, war auch Kapitän und hätte ohne die U21 wahrscheinlich den Sprung in die A-Nationalmannschaft nicht so geschafft", sagte Littbarski. Tresoldi liegt nach seinem Dreierpack beim 4:1 (2:1) am Mittwochabend auf Malta bei 16 Treffern (in 26 Einsätzen) und damit auf Rang drei der Bestenliste. Schon am Dienstag (18 Uhr/ProSieben Maxx) im abschließenden EM-Qualifikationsspiel in Bielefeld gegen Georgien will der Stürmer des FC Brügge den Rekord knacken - und "wenn's geht, natürlich drei Tore schießen", sagte Tresoldi dem "Kicker".

13:30 Uhr

"Neidisch, verächtlich": Ronaldos Schwester haut auf Portugal drauf

Cristiano Ronaldo reist aus dem Lager der Nationalmannschaft ab, obwohl heute das Spiel in der Nations League gegen Dänemark ansteht. Ein großer Knall - in dem er auf die Unterstützung seiner Familie setzen kann. Seine Schwester Elma Aviero wird in einer Story bei Instagram deutlich: "CR7 verdient mehr Respekt. Die Nationalmannschaft verdient mehr Struktur. Der portugiesische Journalismus verdient mehr Kompetenz und weniger Spekulationen."

Und dann holt Aviero zum Rundumschlag aus: "Was die Portugiesen betrifft, nun ja … Sie verdienen es nicht, in irgendetwas den Besten zu haben. Wir sind neidisch, verächtlich und ignorant und verdienen es, zu der Mittelmäßigkeit zurückzukehren, die wir im Fußball vor CR7 immer hatten. Danke für alles, CR7! Du hättest mehr verdient!" Dabei sind die Hintergründe noch unklar. Deutlich war: Ronaldo schmollte, weil er beim Sieg gegen Norwegen nicht zum Einsatz kam. Nach einem Gespräch mit Trainer Jorge Jesus und Verbandspräsident Pedro Proença reiste Ronaldo dann ab. Er blieb damit auch dem Training fern.

13:01 Uhr

Newcastle-Trainer Jaissle: "Ich hatte mit fünf Jahren einen Tumor"

Der deutsche Fußballtrainer Matthias Jaissle hat eine schwere Erkrankung im Kindesalter öffentlich gemacht. "Ich hatte mit fünf Jahren einen Tumor", sagte der Coach des englischen Premier-League-Klubs Newcastle United laut britischen Medien: "Hier in meinem Hals, deshalb konnte ich ihn nicht mehr bewegen."

Der gebürtige Nürtinger überstand die Krankheit - und ging sogar gestärkt aus ihr hervor. "Das war eine Zeit, in der ich bereits viel über das Leben gelernt habe, wie wichtig es ist, gesund zu sein, und wie dankbar man sein kann, gesund zu sein und seinen Traum zu verwirklichen", sagte Jaissle. Allerdings sei damals nicht sofort wieder klar gewesen, "ob ich als Kind überhaupt noch Fußball spielen könnte".

Jaissle konnte schließlich weiter Fußball spielen und schaffte über die Jugendabteilung des VfB Stuttgart den Sprung zum Profiteam der TSG Hoffenheim. Doch im Alter von 20 Jahren wurde der damalige Verteidiger von einer schweren Knieverletzung gestoppt. Das frühe Karriereende folgte nur ein paar Jahre später.

Aber auch diese bittere Erfahrung habe ihn geprägt. "Jeder Rückschlag hat auch eine positive Seite", sagte Jaissle: "Wenn man diese Herausforderungen meistert, wird man stärker und widerstandsfähiger." Jaissle trainiert seit dieser Saison Newcastle.

12:10 Uhr

Ärger wegen Pferdeschwanz: Haaland verklagt Fluggesellschaft

Vom "haarigen" WM-Spaß zum Rechtsstreit: Fußballstar Erling Haaland hat die norwegische Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wegen der mutmaßlich unerlaubten Nutzung seiner Persönlichkeitsrechte verklagt. Das Unternehmen bestätigte den Erhalt der Klageschrift, bezeichnete die Vorwürfe jedoch als schwer nachvollziehbar und bedauerlich. 

"In dem Fall geht es um die unerlaubte Nutzung von Haalands charakteristischen Merkmalen durch Norwegian bei der Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft", teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen der Nachrichtenagentur AFP per E-Mail mit.

Die von Haaland angeführte norwegische Nationalmannschaft hatte bei der WM im Sommer überraschend das Viertelfinale erreicht, wo die "Wikinger" England mit 1:2 nach Verlängerung unterlagen. Für Norwegen war es die erste WM-Teilnahme seit 1998. Der 26-jährige Haaland erzielte sieben Tore in fünf Spielen.

Der genaue Streitgegenstand ist nicht bekannt. Nach Informationen der norwegischen Zeitung Verdens Gang (VG), die den Rechtsstreit publik machte, hatte Norwegian in den sozialen Netzwerken eine Fotomontage veröffentlicht, auf der ein Flugzeug der Airline mit einem Pferdeschwanz zu sehen war – eine Anspielung auf Haalands charakteristische Frisur. Dazu schrieb die Fluggesellschaft: "Wir haben noch nie so norwegisch ausgesehen." Der Stürmer von Manchester City ließ sich kürzlich die Haare schneiden. Norwegian bestätigte den Rechtsstreit.

11:27 Uhr

Bericht: DFB-Kapitänsfrage für Serbien-Spiel geklärt

Jürgen Klopp wollte sich am Mittwoch noch nicht in die Karten schauen lassen, was die Kapitänsbinde für das Spiel gegen Serbien betrifft. Er verwies lediglich darauf, dass es derjenige in der Startelf sein wird, der auch die meisten Länderspiele hat - nach guter, alter DFB-Tradition.

Wie "Bild" nun berichtet und Sky bestätigen kann, fällt die Wahl auf keinen geringeren als Lokalmatador Serge Gnabry, der in der Münchner Allianz Arena die Binde tragen wird. Er hat vor dem Spiel 61 Länderspiele und damit mehr als jeder andere, der am Abend (20.45 Uhr/ZDF live) zur Verfügung steht.

10:54 Uhr

"Brett, aus allen Wolken gefallen": Toppmöller berichtet über skurrile Entlassung

Dino Toppmöller hofft nach seiner skurrilen Entlassung beim französischen Fußball-Erstligisten RC Lens auf ein baldiges neues Engagement. "Ich brauche jetzt kein Jahr Pause", sagte der frühere Coach des Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Podcast "Spielmacher von 360Media".

Toppmöller hatte vor zwei Wochen seinen erst zu Saisonbeginn angetretenen Job in Lens verloren, weil er sich gegenüber seinem bei den Klub-Bossen in Ungnade gefallenen Co-Trainer Nelson Morgado loyal verhalten hatte. "Damit konfrontiert zu werden, dass wenn dein Co-Trainer weiter Co-Trainer ist, dass du dann selbst raus bist, das war auf jeden Fall ein Brett", sagte Toppmöller.

Die Entlassung sei "natürlich eine große Enttäuschung und auch ein Schock" gewesen und er "aus allen Wolken gefallen". Trotz der persönlichen Nachteile sei es für ihn jedoch überhaupt nicht infrage gekommen, "da jemanden fallen zu lassen, der nichts Außergewöhnliches gemacht hat." Ihm sei es wichtiger, "dass ich heute noch in den Spiegel schauen kann, anstatt am Spielfeldrand zu stehen. Wenn ich Werte hätte verletzen müssen, dann nehme ich das in Kauf, dass ich dann in dem Moment keinen Job habe."

10:16 Uhr

Ronaldo geht mit einem Knall - und will "Wahrheit sagen"

Im portugiesischen Fußball ist Cristiano Ronaldo nicht weniger als eine Legende. Doch vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark kommt es nun plötzlich zum großen Knall. Unvermittelt reist der 41-jährige Superstar mitten im Trainigslager ab und postet eine vielsagende, aber rätselhafte Botschaft.

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Ronaldo geht mit einem Knall - und will "Wahrheit sagen"

09:28 Uhr

Subotic schickt wegen Klopp eine Warnung

Der frühere Klopp-"Schüler" Neven Subotic hat die gestandenen Nationalspieler in der DFB-Elf ermahnt, sich unter dem neuen Bundestrainer nicht allzu sicher zu fühlen. "Die etablierten Spieler würde ich warnen, dass ihnen ihr großer Name bei Klopp nicht viel bringen wird", schrieb Subotic im "Kicker". Bei Borussia Dortmund habe Jürgen Klopp einst sogar "Top-Spieler aussortiert, wenn sie in seinen Augen die Teamdynamik störten oder den Fußball, der ihm vorschwebte, nicht umsetzen konnten oder wollten", führte Subotic aus: "Und zwar völlig egal, wie das rund um den Klub ankam. Er hat ein starkes Rückgrat, baut ein klares Konstrukt - und das extrem konsequent. Das zählt zu seinen größten Stärken."

Für die Mannschaft und jeden Einzelnen gelte: "Es ist die Leistung, die bei ihm zählt. Die Intensität, die man auf den Platz legt. Die Konsequenz, mit der man seinen Matchplan umsetzt. Und der ausgeprägte Teamgeist. Dass man nicht sein eigenes Ding dreht, sondern sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt."

08:40 Uhr

Probleme bei Woltemade? Klopp äußert sich

Jürgen Klopp war von Nick Woltemade vor allem: überrascht. "Er ist größer, als ich dachte, um ehrlich zu sein", sagte der Bundestrainer über den Nationalstürmer und schmunzelte. Aber Probleme? "Es gibt andere Probleme im Leben" als jene Schwierigkeiten, die Woltemade in den vergangenen Monaten hatte, meinte Klopp. Das verkorkste Jahr in Newcastle, der Fehlschuss im Elfmeterschießen beim WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay, dann die "Flucht" zu Juventus Turin und dort sofort Kritik in den Medien: Woltemade blickt auf unangenehme Zeiten zurück. Unter Klopp soll wieder Ruhe und Stabilität einkehren.

Auf der Insel habe Woltemade "am Ende praktisch jede Position gespielt", sagte Klopp, "wir haben nicht vor, ihn auf vielen verschiedenen Positionen einzusetzen. Wir denken, das so weit wie möglich vorne zu tun." Da sieht sich auch der 24-Jährige (zwölf Länderspiele, vier Tore) selbst - und nicht tief im Mittelfeld wie bei den Magpies. Kein Wunder also, dass Woltemade "einen total fröhlichen" Eindruck mache, wie Klopp ausführte: "Er ist happy - und wir sind total froh, dass er da ist." Bisher habe er den Angreifer "nur aus dem Fernsehen" gekannt, wie viele Spieler auch ihn, "das ist jetzt anders. Und das ist gut."

07:44 Uhr

Neuling ist Klopps Streichkandidat für Serbien-Spiel

Bundestrainer Jürgen Klopp hat Neuling Felix Keidel aus dem Kader für das Nations-League-Spiel gegen Serbien am Abend (20.45 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) gestrichen. Das geht aus der Kaderliste der UEFA hervor. Der Elversberger Mittelfeldspieler steht gegen den sieglosen Tabellenletzten der DFB-Gruppe damit nicht zur Verfügung, dem Aufgebot gehören noch acht mögliche Debütanten an.

Ursprünglich hatte Klopp für die Partie in München 25 Spieler nominiert. Nico Schlotterbeck steht nach seiner Außenbandverletzung im Sprunggelenk aber nicht zur Verfügung. Laut UEFA-Regularien dürfen nur 20 Feldspieler und drei Torhüter im Kader stehen. Für das Rückspiel gegen Griechenland am Sonntag (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Thessaloniki plant Klopp mit einem 23er-Kader: Ein zusätzlicher Spieler wird wegen der Streich-Vorgabe voraussichtlich nicht mitreisen.

07:22 Uhr

Uni beschließt: Lionel Messi ist jetzt Doktor

Die Universität von Buenos Aires hat beschlossen, Fußball-Superstar Lionel Messi mit der Ehrendoktorwürde auszuzeichnen. Die Ehrung soll vor Messis Abschiedsspiel von der argentinischen Nationalmannschaft am 7. Oktober gegen Benin im Stadion Monumental von Buenos Aires erfolgen, wie die Hochschule auf ihrer Website mitteilte.

Der Oberste Rat der Universität begründete seinen einstimmigen Beschluss damit, dass der Werdegang des heute 39 Jahre alten Ausnahmefußballers "ein Beispiel für Exzellenz, Beharrlichkeit, Bescheidenheit und ethisches Handeln bei der Ausübung seiner Tätigkeit sowie für sein Engagement für die nationale Vertretung der Argentinischen Republik" sei. All dies seien Werte, die die Universität seit jeher fördere. Die Universität würdigte in ihrer Pressemitteilung, dass Messi als Kapitän die argentinische Nationalmannschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte zu vier Titeln in Serie führte: Die beiden Erfolge bei der Copa América 2021 und 2024 sowie der WM-Triumph und der Sieg bei der Finalissima gegen den damaligen Europameister Italien (beides 2022).

06:23 Uhr

"Geht einfach nicht": Klopp schickt Botschaft an Fans und Kritiker

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp sieht sein Team am Anfang eines langen Prozesses. Ergebnisse wie zuletzt gegen Griechenland gehören für ihn dazu. Vor dem Serbien-Spiel richtet Klopp im Interview mit RTL/ntv und Sky eine klare Botschaft an alle Beteiligten.

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6:37

"Geht einfach nicht": Klopp bittet um Geduld

05:47 Uhr

"Nicht schlecht, oder?" Rekordjagd lässt DFB-Stürmer strahlen

Nicoló Tresoldi bekam das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und schnappte sich sofort den Spielball. "War kein schlechtes Debüt, oder?", scherzte der 22-Jährige, angesprochen auf seine Premiere als Kapitän der deutschen U21, die er mit einem Dreierpack veredelt hatte - und damit seinem "großen Ziel" immer näher kommt.

Mit seinen Treffern Nummer 14, 15 und 16 (11./47./69.) im 26. U21-Spiel überholte Tresoldi Mike Hanke und Lewis Holtby (je 14) sowie Benjamin Auer (15) und liegt in der ewigen Bestenliste nun alleine auf Rang drei - hinter Heiko Herrlich (17) und Pierre Littbarski (18). "Ich habe natürlich Ziele mit dem Team, aber auch persönliche Ziele. Jetzt fehlen mir noch zwei Tore, hoffentlich kann ich die schon am Dienstag schießen", sagte Tresoldi nach dem 4:1 (2:1) auf Malta am ran-Mikrofon. Dann geht es zum Abschluss der Qualifikation in Bielefeld gegen Georgien (18 Uhr/ProSieben Maxx) um den letzten Schritt Richtung EM-Ticket für die Endrunde im Sommer 2027 in Albanien und Serbien.