Vettel will jetzt wieder rasen - übers Wasser
Den viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel zieht es aufs Wasser. Seit 2023 ist der in der Schweiz lebende Heppenheimer Miteigentümer des Teams Germany in der SailGP-Rennserie. Beim Segel-Grand Prix in Sassnitz auf Rügen kündigte der 39-Jährige an, dass er selbst das Segeln lernen wolle. "Die Faszination ist über das Team und den SailGP entstanden. Ich habe noch keinen Segelschein, aber ich fange jetzt mal an", sagte er. Erst einmal mit einem ganz normalen Motorbootschein, "denn ich habe ja noch keine Ahnung, kann nicht gleich in die Champions League einsteigen".

Sebastian Vettel tauscht PS gegen Windkraft
Neben allem anderen seien auch noch die Naturelemente zu kontrollieren. "Und man ist ja auch nicht alleine auf dem Meer. Auch wenn es Platz hat, tummeln sich da viele." Er habe immer schon ein bisschen Sehnsucht nach dem Wasser. "Ich denke, das gilt für viele. Wir sind in dem Sinne nicht fürs Wasser gemacht. Trotzdem löst es etwas in uns aus", sagte Vettel.
Freiwillig weg vom FC Bayern: Caruso wechselt zu Real
Arianna Caruso verlässt die Fußballerinnen von Bayern München und wechselt mit sofortiger Wirkung zum spanischen Spitzenklub Real Madrid. Das teilte der Doublesieger mit. Die italienische Nationalspielerin war im Februar 2025 von Juventus Turin nach München gekommen, nun zog sie auf eigenen Wunsch weiter. In Madrid unterschrieb Caruso einen Vertrag bis 2030. "Arianna kam mit dem Wunsch auf uns zu, noch einmal eine neue Herausforderung suchen zu wollen. Daher haben wir ihr den Wechsel nach Spanien ermöglicht. Sie hat unsere Mannschaft sportlich wie menschlich bereichert", sagte Bayerns Direktorin Frauenfußball Bianca Rech.
Während ihrer Zeit beim FC Bayern gewann Caruso zwei nationale Doubles sowie zweimal den deutschen Supercup. "Eineinhalb Jahre mögen auf den ersten Blick kurz erscheinen, doch manche Erfahrungen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Das Bayern-Trikot tragen zu dürfen, war für mich ein großes Privileg und zugleich ein Traum, den ich leben durfte", sagte sie.
Zoff bei den Reitern? Olympiasieger "nicht mehr Teil des Spitzenkaders"
Der für die am Sonntag beendeten Reit-Weltmeisterschaften in Aachen nicht berücksichtigte Olympiasieger Christian Kukuk muss um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles bangen. Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mitteilte, hat der 36-Jährige sein Pferd Checker aus dem Olympia-Kader zurückgezogen. "Da Christian Kukuk aktuell kein weiteres Pferd im Olympia-Kader Springen hat, ist er somit nicht mehr Teil des deutschen Spitzenkaders", so der Verband.
Nach FN-Angaben würde der Reiter "auf eigenen Wunsch" nicht mehr zum Kader gehören, genau wie der 16-jährige Westfale Checker. Ob dies eine Reaktion von Kukuk auf die Nichtberücksichtigung für die Heim-WM ist, ließ der Verband offen. Der Olympiasieger war in Aachen nur Zuschauer. Kukuk war nicht nominiert worden und hatte seine Verärgerung darüber nicht verborgen. Zu den Titelkämpfen war er als Reservereiter angereist und hätte nachnominiert werden können, falls es einen Ausfall im deutschen Team gegeben hätte.
VfB Stuttgart legt sich auf neuen Kapitän fest
Der VfB Stuttgart hat seine Kapitänsfrage wenige Tage vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel beim FC Bayern München offenbar geklärt. Nach Sky-Informationen soll Fußball-Nationalspieler Deniz Undav die Binde vom bisherigen Amtsinhaber Atakan Karazor übernehmen. Dies sei intern bereits entschieden worden.
Der 30 Jahre alte Undav hatte kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft seinen Vertrag bei den Schwaben vorzeitig bis Mitte 2029 verlängert und gilt am Neckar als Publikumsliebling. Die Stuttgarter gastieren am Freitag (20:30 Uhr) zum Liga-Auftakt in der Münchner Arena.
Matthäus legt sich auf kommenden Deutschen Meister fest
Für Lothar Matthäus steht fest, dass der FC Bayern auch in der am Freitag startenden Bundesliga-Saison wieder Deutsche Meister wird. "Letztes Jahr habe ich gesagt, dass Bayern mit mindestens 15 Punkten Vorsprung Meister wird. Am Ende waren es 16. Auch diese Saison werden die Münchner mit mindestens zehn Punkten mehr als die Konkurrenz abschließen", tippte er in seiner Kolumne für Sky.
Dann jagt Stürmer Harry Kane auch wieder den Torrekord der Liga. "Viel hängt davon ab, dass er gesund bleibt, was wir ihm alle wünschen. Aber die Belastungen werden nicht weniger, man wird ihn auch mal schonen. Ich sage, er schafft den Rekord nicht, wird aber wieder bei mehr als 30 Tore erzielen", so Matthäus.
Kinder missbraucht: Ex-Snooker-Weltmeister schuldig gesprochen
Der frühere Snooker-Weltmeister Graeme Dott ist wegen zweier Fälle von Kindesmissbrauch schuldig gesprochen worden. Ein Gericht in Glasgow befand den 49 Jahre alten Schotten für schuldig, in mehreren Fällen einen Jungen und ein Mädchen missbraucht zu haben. Nach Angaben des High Court in Glasgow ereigneten sich die Taten zum Nachteil des Mädchens zwischen 1993 und 1996 sowie zum Nachteil des Jungen zwischen 2006 und 2010.
Im fünftägigen Prozess wurde unter anderem festgestellt, dass Dott sich vor den Kindern entblößt, sie unangemessen berührt und geküsst hatte. Das Gericht sprach ihn in zwei Anklagepunkten für schuldig, das Strafmaß wird am 29. September in Edinburgh verkündet. Dott hatte 2006 die Snooker-Weltmeisterschaft gewonnen und zudem 2004 sowie 2010 das Finale erreicht. Nachdem die Anklage im April 2025 öffentlich geworden war, suspendierte ihn der Weltverband.
Deutsche Hockey-Frauen erspielen sich Chance auf Platz fünf
Die deutschen Hockey-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden die passende Antwort auf den geplatzten Halbfinaltraum geliefert. Das Team von Bundestrainerin Janneke Schopman gewann das zweite Spiel der Zwischenrunde gegen Spanien 4:1 (2:0). Seit 1998 warten die "Danas" auf eine WM-Medaille, dank des Sieges geht es in diesem Jahr immerhin noch um Platz fünf.
Zwei Tage nach dem bitteren 1:3 gegen den Weltranglistendritten Belgien trafen Lynn Krings (5.), Sara Strauss (14.), Jette Fieschütz in ihrem 100. Länderspiel (42.) und Lena Micheel (42.) für Deutschland. Der zwischenzeitliche Anschluss Spaniens durch Xantal Gine (41.) blieb eine Randnotiz.
Ex-NBA-Spieler Kanter provoziert bei Frauen-Spiel und fliegt aus Halle
Der umstrittene Ex-NBA-Spieler Enes Kanter Freedom ist bei einem Spiel der nordamerikanischen Frauenliga WNBA der Halle verwiesen worden. Grund war eine verbale Auseinandersetzung mit der Spielerin Natasha Cloud von Chicago Sky.
Die Profispielerin zeigte während einer Auszeit auf Kanter und redete auf ihn ein, dieser wiederum schrie aus der ersten Reihe zurück. Er trug ein Shirt mit der Aufschrift "WOMAN noun. Adult human female.", was so viel bedeutet wie: "Frau, Substantiv. Eine erwachsene weibliche Person." Sicherheitskräfte griffen ein und eskortierten den Ex-Profi aus der Arena.
In den USA wird seit Wochen über die mögliche Teilnahme von trans Personen in der WNBA diskutiert. Die Debatte hat teils groteske Züge angenommen. Kanter verkündete jüngst, in der WNBA spielen und sich im nächsten Jahr zur Draft anmelden zu wollen. "Wenn eine einfache Selbsterklärung bereits ausreicht, dann erfülle ich jede einzelne Voraussetzung, um in der WNBA anzutreten", sagte Kanter Freedom.
Hagel und Gewitter: Wetter-Chaos sucht Radprofis heim
Die dritte Etappe der Vuelta stellt die Radprofis vor besondere Herausforderungen. Denn das Wetter spielt so gar nicht mit. Erst regnet es in Strömen, dann kommt nach 160 Kilometern auch noch Hagel dazu. Es herrscht großes Durcheinander, einige der Teilnehmer suchen Schutz, andere fahren weiter.
Schnell ist die Strecke weiß vom Hagel - so kann es nicht weitergehen. Das Rennen wird dann vom Veranstalter unterbrochen. Die Hagelkörner sind laut Eurosport so groß wie Murmeln. Eigentlich sollte es heute bis Font-Romeu gehen, doch es ist unwahrscheinlich, dass die letzten gut 14 Kilometer noch absolviert werden können.
Pferde bei Fußball-Krawallen: Peta erstattet Anzeige
Die Krawalle beim DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern (0:1 n.V.) haben nun auch die Tierrechtsorganisation Peta auf den Plan gerufen. Weil beim Großeinsatz der Polizei im Stadion vier Pferde zum Einsatz kamen und diese mit Pyrotechnik beschossen wurden, hat Peta beim Veterinäramt Mannheim Anzeige erstattet. Die Anzeige richtet sich gegen "die unbekannten Pyrotechnik-Werfer sowie die Reiter der Polizei beziehungsweise die für den Pferdeeinsatz verantwortlichen Beamten".
Zudem forderte die Tierrechtsorganisation Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel auf, den Einsatz von Pferden im Polizeidienst zu verbieten. "Der Einsatz der Pferde auf dem Spielfeld war nicht nur völlig sinnlos, sondern hat die Tiere auch unnötig in Gefahr gebracht", sagte Peta-Fachreferentin Yvonne Würz: "Die sensiblen Fluchttiere als Abschreckung zu benutzen, ist moralisch einfach nicht vertretbar. Gute Polizeiarbeit kommt ohne Pferde aus."
Umsatz-Ranking: Bayern weltweit auf Rang drei, auch BVB und VfB in Top 20
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat in der Saison 2024/25 den dritthöchsten Umsatz aller Fußballklubs weltweit verzeichnet. Das zeigt eine Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte, bei der Transfererlöse nicht berücksichtigt werden. In den weltweiten Top 20 der "Deloitte Football Money League" befinden sich auch Borussia Dortmund (12.) und der VfB Stuttgart (18.).
Der Umsatz des FC Bayern ist laut der Studie um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 860,6 Millionen Euro gestiegen. Das ist vor allem auf höhere Erlöse aus Medienrechten und höhere kommerzielle Erlöse, etwa aus Sponsorings oder dem Merchandising, zurückzuführen. Mehr Umsatz generierte nur Real Madrid (1,2 Milliarden) und der FC Barcelona (974,8 Millionen).
High-School-Talent führt Team mit Wunder-Catch zum Sieg
Kurz vor Schluss liegt das Football-Team der Sacred Heart-Griffin High School gegen Lincoln Way Central in Illinois mit 20:23 hinten. Quarterback Cam Brinkman feuert den Ball Richtung Endzone und sein Receiver Demetrius Roberson schafft den Wunder-Catch per Hechtsprung mit einer Hand - Touchdown.

High-School-Talent führt Team mit Wunder-Catch zum Sieg
Bis dann bleibt Klopps Premieren-Kader sein Geheimnis
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp wird seinen mit Spannung erwarteten Kader für den Start in seine Amtszeit am 17. September auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main präsentieren. Das geht aus einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Montag hervor. Vier Tage später wird er seine Nationalspieler für den Nations-League-Auftakt beim DFB-Partner Adidas in Herzogenaurach versammeln.
Klopp ist als Nachfolger des zurückgetretenen Julian Nagelsmann offiziell seit dem 15. August im Amt. Vor der Bekanntgabe seines ersten Aufgebots gibt es viele Fragen. Wer wird die Nummer eins im Tor? Welche Neulinge erhalten eine Chance? Auf wen verzichtet der ehemalige Meistermacher von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool? Auf Klopp wartet direkt ein herausforderndes Programm. Bis zu seiner Premiere am 24. September in Amsterdam gegen den Erzrivalen Niederlande bleiben dem 59-Jährigen nur zwei Trainingseinheiten mit seiner Mannschaft. Auch danach geht es Schlag auf Schlag: Am 27. September trifft die DFB-Auswahl bei Klopps Heimpremiere in Augsburg auf Griechenland, vier Tage später geht es in München gegen Serbien. Zum Abschluss des Viererpacks steht das Auswärtsspiel in Griechenland (4. Oktober) auf dem Programm.
Mit Bauerntrick zum Torerfolg: Stürmer macht's wie einst Jancker
In der vierten englischen Liga erzielt Stürmer Josh March einen kuriosen Siegtreffer, der verdächtig an ein legendäres Tor im Münchner Derby der späten 90er Jahre erinnert, als Carsten Jancker Löwen-Keeper Bernd Meier überrumpelte.

Englischer Stürmer macht's wie einst Jancker gegen Meier
Vater freut sich: Nationalstürmer geht zum HSV
Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat den nigerianischen Nationalstürmer Terem Moffi verpflichtet. Der 27-Jährige kommt vom französischen Erstligisten OGC Nizza und spielte in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis für den portugiesischen Meister FC Porto.
"Auch wenn der HSV ein paar Jahre in der zweiten Liga gespielt hat, ist der Klub noch immer ein großer Name - und zwar überall in der Welt", sagte Moffi. "Als ich meinem Vater von dem Interesse erzählt habe, wusste er sofort, um welchen Klub es geht und war voller Vorfreude."
Ähnlich wie bei dem schon im Juli verpflichteten Patson Daka profitiert der HSV auch bei Moffi von einem starken Marktwertverlust seines Wunschstürmers. Nizza zahlte vor drei Jahren noch eine Ablösesumme von mehr als 20 Millionen Euro für ihn. Die Hamburger bekommen den Nationalmannschafts-Kollegen von Jordan Torunarigha nun Medienberichten zufolge für nur noch zwei Millionen.
"Die Realität traf ihn hart": HSV trauert um Klaus-Michael Kühne
Klaus-Michael Kühne ist tot. Der Logistik-Milliardär, einer der reichsten Deutschen, starb im Alter von 89 Jahren. Beim Hamburger SV war Kühne mit seiner Kühne Holding AG zweitgrößter Gesellschafter der HSV Fußball AG & Co. KGaA. Der Bundesligist gedenkt des langjährigen HSV-Fans und Investors mit einem Nachruf.
"'KMK', wie der weltweit agierende Unternehmer von vielen seiner langjährigen Begleiter und Weggefährten genannt wurde, machte nie einen Hehl daraus, dass sein Engagement beim HSV keineswegs profitorientiert sei wie bei vielen seiner unternehmerischen Investitionen", schreibt der Klub. "Als der HSV seine Profifußballer 2014 aus dem Verein löste, wollte er Anschub geben. "Ich wünsche mir den HSV dort, wo er Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre schon einmal war", sagte er damals in einem Interview mit den HSV-Klubmedien.
Das hieß: Es sollte endlich nach oben gehen. Langfristig. Die Realität – ein Abstiegskampf nach dem nächsten, sportliche Enttäuschungen und letztlich der Abstieg in die Zweite Liga – traf Kühne hart. Er schimpfte nach Niederlagen, drohte mit Liebes- und Geldentzug und ließ manchen Vorstand und sportlich Verantwortlichen lesen und hören, was er von dem eingeschlagenen Weg mit viel zu langer Verweildauer in Liga zwei hielt.
Was viele nicht wussten: Kühne verfolgte auch nach den schmerzlichsten Pleiten jedes nächste HSV-Spiel voller Leidenschaft, mit Daumendrücken und Siegeshoffnung. Außerdem bescherte er dem HSV mit dem Kauf des Stadionnamensrechts einen Imagebooster der besonderen Art. Ausgerechnet er gab der mehrfach umbenannten Heimspielstätte ihren ursprünglichen Namen zurück: Volksparkstadion. Er ermöglichte diesen Schritt. "KMK" war für den HSV stets da, wenn dieser ihn brauchte.
Obwohl Klaus-Michael Kühne viele weitere Großprojekte in Hamburg betrieb und regelmäßig in der Stadt war, liegt sein letzter Besuch bei einem Heimspiel mehr als elf Jahre zurück. Ein weiterer wird nicht hinzukommen. Klaus-Michael Kühne starb am 23. August 2026. Er wurde 89 Jahre alt.
Der HSV wird Klaus-Michael Kühne in Ehren behalten. Unser Beileid und Mitgefühl gelten seiner Ehefrau Christine."
Marc-André ter Stegen ist wieder Vater geworden
Marc-André ter Stegen ist zum dritten Mal Vater geworden. Nach zwei Söhnen aus seiner ersten Ehe freut sich der 34 Jahre alte Torwart mit Partnerin Ona Sellarès nun über Töchterchen Sofie. Beide teilten auf Instagram mehrere Bilder mit der Kleinen und gaben auch das Geburtsdatum bekannt: der 21. August.
Im März hatte das Paar die Schwangerschaft bekanntgeben, nun kam das Mädchen am vergangenen Freitag zur Welt. Im Krankenhaus waren auch seine Söhne. Auf einem Bild ist zu sehen, wie der sechsjährige Ben und der zweijährige Tom ihre in einem Babybett liegende Halbschwester anschauen und streicheln. Zudem gibt es einen Schnappschuss, wie ter Stegen, der seit dieser Saison bei Ajax Amsterdam in der niederländischen Eredivisie im Tor steht, seine Tochter bei Verlassen des Krankenhauses in einer Babyschale trägt.
Fackel verfehlt deutschen Torwart knapp: Fünf Menschen werden bei Pyro-Attacke verletzt
Bei Ausschreitungen im Rahmen eines Fußballspiels der niederländischen Eredivisie sind fünf offenbar unbeteiligte Fans verletzt worden. Die Anhänger des Erstligisten SC Cambuur-Leeuwarden waren im Heimspiel gegen Feyenoord Rotterdam (2:5) von pyrotechnischen Gegenständen getroffen worden, die von Feyenoord-Fans aus dem Gästeblock auf die Familientribüne geworfen wurden. Ein Vereinssprecher erklärte, dass die Verletzten Brandwunden, Gehörschäden und Augenverletzungen erlitten hätten.
Weitere Details über die Betroffenen machte der Klub aus Friesland nicht. In der 12. Spielminute war im Gästeblock zahlreich Pyrotechnik gezündet worden, schon auf den TV-Bildern war zu erkennen, dass auch Gegenstände auf die Gegengerade und das Spielfeld flogen. Eine Fackel landete wenige Meter neben dem deutschen Feyenoord-Torwart Tjark Ernst, er wich aber aus. "So etwas hat im Fußball nichts zu suchen", sagte Feyenoord-Kapitän Luciano Valente.
Deutscher Nachrücker verpasst größten Karriereerfolg haarscharf
Als Nachrücker ins größte Finale seiner Karriere: Tennisprofi Constantin Frantzen ist beim Masters in Cincinnati in das Endspiel der Doppel-Konkurrenz gestürmt, musste sich dort aber knapp geschlagen geben. An der Seite des Niederländers Robin Haase verlor der Augsburger im ersten Masters-Finale seiner Laufbahn gegen die Brasilianer Rafael Matos/Orlando Luz 4:6, 6:3, 7:10.
Frantzen und Haase waren nur aufgrund einer kurzfristigen Absage als Nachrücker in das Feld gelangt, dort begann der Siegeszug. Am Ende kassierten beide je 123.935 Dollar (ca. 106.000 Euro). Zum Vergleich: Als Einzelspieler hat der 28 Jahre alte Frantzen in diesem Jahr bislang ganze 790 Dollar verdient.
Der in Düsseldorf geborene Frantzen ist ein echter Doppelspezialist: In der Weltrangliste belegt er aktuell den 41. Rang, im Einzel ist seine beste Platzierung dagegen der 1226. Rang im Jahr 2023. Seinen bislang einzigen Turniersieg hatte er 2025 in Chengdu geholt - ebenfalls an der Seite von Haase.
"Stimme des Reitsports": Legendärer Kommentator Sostmeier kündigt Karriereende an
Deutschlands bekanntester Pferdesport-Journalist plant das Ende seiner Karriere. Für den "Pferdeflüsterer" Carsten Sostmeier war die Weltmeisterschaft in Aachen ein Schlusspunkt. "Das ist meine letzte WM", bestätigte der Reit-Reporter der ARD gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
"Ich denke, dass ich mit Aachen den vorzüglichsten Abschluss haben konnte", sagte der 66 Jahre alte Kult-Kommentator. "Wenn man neun Weltmeisterschaften hinter sich hat und überlegt, dass man bei der 10. dann schon 70 Jahre alt wäre, dann entscheide ich jetzt mal als Reiter Sostmeier für das Pferd Sostmeier", sagte der Reporter, der die bildreiche Sprache liebt und dafür vom Großteil des Publikums geschätzt wird.
Von professionellen TV-Kritikern und von Internet-Nutzern wurde er vor allem während der Olympischen Spielen in Paris als "Pferdeflüsterer" gefeiert. Sostmeier, der sich selbst auf seiner Internetseite als "Stimme des Reitsports" bezeichnet, polarisiert aber auch, weil seine Kommentierungen oft ein "Ritt auf der Rasierklinge" seien, wie er es selbst ausdrückte.
Ein letztes großes Ziel hat Sostmeier noch: Olympia in Los Angeles. "Ich merke, wie das alte Pferd mit den Hufen scharrt und die Olympischen Spiele noch im Auge hat", sagte der Reitsport-Reporter. "Das wäre für mich ein großartiger Traum, wenn dieser Wunsch in Erfüllung gehen könnte." Die ARD muss ihn dafür 2028 wieder in den Olympia-Kader berufen.
DFB-Profi nagelt Freistoß aus 30 Metern in den Winkel
Der 1.FSV Mainz 05 lässt dem VfB Krieschow im DFB-Pokal keine Chance und setzt beim kleinsten Pokal-Gastgeber aller Zeiten früh ein Ausrufezeichen. Ein Mainzer Angreifer trifft gleich mehrfach, Nationalspieler Nadiem Amiri erzielt ein Traumtor.

DFB-Profi nagelt Freistoß aus 30 Metern in den Winkel
Mick Schumacher überzeugt bei großer Trump-Show
Mick Schumacher hat in den Straßen von Washington eines seiner besten Ergebnisse im IndyCar eingefahren und die Top 10 nur knapp verpasst. Der 27-Jährige landete auf dem elften Rang, stärker war er in seiner ersten Saison in Nordamerika bislang nur einmal: Mitte Juli wurde Schumacher in Nashville Achter.
In der Hauptstadt lieferte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher in einem gerade gegen Ende turbulenten Rennen eine starke Vorstellung und machte zahlreiche Positionen gut. Gestartet war er im Honda des Teams Letterman Lanigan Racing (RLL) nach einem schwachen Qualifying und einer Motorenstrafe nur von Rang 24.
Das Rennen in der Hauptstadt war eine einmalige Angelegenheit, US-Präsident Donald Trump hatte die Veranstaltung mit den Machern der Serie geplant und per Erlass verfügt. Sie bildete den Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten, die Mitte Juni mit Käfigkämpfen am Weißen Haus begonnen hatten. Trump drehte vor dem Start des "Freedom 250" eine Runde in seiner gepanzerten Limousine, anschließend begann das Rennen, das an Sehenswürdigkeiten wie dem Kapitol und den Smithsonian-Museen vorbeiführte.
Irres Pokalspiel: Jeddeloh II zerlegt Heidenheim in 7-Tore-Spektakel
Der SSV Jeddeloh II gerät gegen Heidenheim zunächst in Rückstand, antwortet aber furios und schreibt DFB-Pokal-Geschichte. Der Viertligist nutzt die Schwächen des Favoriten eiskalt aus - und sorgt mit einer Tor-Gala für die Sensation des Tages.

Irres Pokalspiel: Jeddeloh II zerlegt Heidenheim
Liverpool-Elfer in der 99.: Deutscher Trainer schiebt Schiri-Frust
Newcastle Uniteds neuer Coach Matthias Jaissle hat nach dem 2:2 gegen den FC Liverpool mit dem späten Elfmeterpfiff vor dem Ausgleich gehadert. "Für mich war das kein Elfmeter. Es war eine sehr weiche Entscheidung. Wenn man so etwas pfeift, werden wir sehr, sehr viele Elfmeter sehen", sagte der deutsche Trainer, der ein Traum-Debüt in der Premier League nur knapp verfehlte.
Was war passiert? Der bis dahin glänzend spielende Newcastle-Verteidiger Lewis Hall brachte in der Nachspielzeit (90.+6) Liverpools Víctor Muñoz im Strafraum zu Fall. "Ich glaube nicht, dass Lewis etwas anderes hätte machen können. Er kann sich auf dem Spielfeld ja nicht einfach in Luft auflösen", übte Jaissle Kritik an der Entscheidung von Schiedsrichter Stuart Attwell.
Den Strafstoß verwandelte der Ex-Leipziger Dominik Szoboszlai souverän und wendete einen Fehlstart der Reds unter dem neuen Coach Andoni Iraola, der auf Arne Slot folgte, gerade noch ab.



