Der Sport-Tag
14. September 2026
20:20 Uhr

"Wäre Traum": Erhält München den WM-Zuschlag?

Wenn in Budapest die Entscheidung fällt, schaut auch Zehnkampf-Star Leo Neugebauer genau hin. "München 2029 wäre ein Traum", sagt der Welt- und Europameister mit Blick auf die anstehende Vergabe der Titelkämpfe für die Jahre 2029 und 2031.

20 Jahre nach den Usain-Bolt-Festspielen von Berlin könnte wieder eine Leichtathletik-WM in Deutschland stattfinden, diesmal geht der DLV mit München ins Rennen. Die bayerische Landeshauptstadt rechnet sich nach der rauschhaften EM von 2022 gute Chancen aus, doch mit London und Rom ist die Konkurrenz groß, zudem könnte Nairobi als erste Stadt in Afrika eine WM ausrichten. Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics (WA) will seine Entscheidung am Dienstag um 11.15 Uhr im Anschluss an die Council-Sitzung in Budapest verkünden. München hat im Vorfeld viel Werbung für sich gemacht, eine WM würde dann im frisch renovierten Olympiastadion ausgetragen werden, die Stadt plant derzeit mit Kosten in Höhe von rund 107 Millionen Euro für 2029 und etwa 110 Millionen Euro für 2031.

19:26 Uhr

Alaba nicht nominiert: Ösis setzen auf 14 Bundesliga-Profis

Ohne WM-Kapitän David Alaba, aber mit 14 Bundesliga-Profis geht Österreichs Fußball-Nationalmannschaft in die Nations League. Teamchef Ralf Rangnick verzichtete bei der Berufung seines 27-köpfigen Kaders für den Start in die Nationenliga auf den früheren Profi von Bayern München, der nach seinem Abschied von Real Madrid vereinslos ist.

Die Bundesliga-Fraktion wird angeführt von Bayern-Profi Konrad Laimer. Zudem aus Deutschland dabei: Alexander Schlager, Marco Friedl und Marco Grüll von Werder Bremen, der Freiburger Philipp Lienhart, Phillipp Mwene und Stefan Posch vom FSV Mainz 05, Alexander Prass und Patrick Wimmer (beide TSG Hoffenheim), die Schalker Junior Adamu und Maximilian Wöber, Dortmunds Carney Chukwuemeka, Nicolas Seiwald (RB Leipzig) und Michael Gregoritsch vom FC Augsburg.

18:29 Uhr

Karim Adeyemi schießt das "perfekte" Tor

Beim Gedanken an Karim Adeyemis Super-Solo geriet Hansi Flick ins Schwärmen. Mit dem Ball am Fuß war der deutsche Nationalspieler über den halben Platz gerast, mit zwei Haken ließ er die Gegenspieler ins Leere laufen und schob dann klug ins kurze Eck ein. Selbst beim an Spektakel reichen FC Barcelona stach Adeyemis später Siegtreffer zum 4:2 bei UD Levante heraus - auch ohne den Salto-Jubel des Sommer-Neuzugangs von Borussia Dortmund. "Das Tor war perfekt", sagte Flick anerkennend: "In dieser Situation sieht man, dass er etwas Besonderes mitbringt."

Das Tor in der Nachspielzeit (90.+3) war Adeyemis zweiter Treffer in der Liga und sein insgesamt drittes Tor für den spanischen Meister. Die 22 Millionen Euro, die Barca an den BVB überwiesen hat, sind bislang ein überaus lohnendes Investment: Im Schnitt trifft der neue Super-Joker alle 67 Minuten. "Das überrascht mich nicht. Wenn er fokussiert ist, ist er ein fantastischer Spieler. Ich kenne ihn seit vielen Jahren und weiß, was er uns geben kann", sagte Flick, der seinen Schützling zugleich in die Pflicht nahm: "Er darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss immer weiter an sich arbeiten."

17:37 Uhr

Elversberg-Juwel erhält große Ehre

Die Toptalente Kennet Eichhorn und Francis Onyeka sind vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für herausragende Leistungen geehrt worden. Der 17 Jahre alte Eichhorn war im Sommer von Hertha BSC zu Bundesligist Bayer Leverkusen gewechselt. Onyeka (19), der für Aufsteiger Elversberg spielt, hatte die deutsche U19 bei der EURO 2026 als Kapitän zum Vizetitel geführt.

Bei den Frauen erhielten Mirja Kropp (Jahrgang 2009) von RB Leipzig und Maj Schneider (2007/SC Freiburg) die höchste Auszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball. Torhüterin Kropp war mit der U17 Europameisterin geworden und zur besten Spielerin des gesamten Turniers gekürt worden. Schneider wurde mit der U19 EM-Zweite. Die Geehrten würden "nicht nur durch ihre fußballerischen Qualitäten und ihre sportliche Entwicklung überzeugen, sondern auch durch ihre Persönlichkeit, ihren Teamgeist und ihr Auftreten auf und neben dem Platz", hieß es von Seiten des DFB.

16:39 Uhr

Saudi-Arabien kündigt "Maßnahmen" gegen Schmähgesänge an

Die geschmacklosen Schmähgesänge über den verstorbenen Diogo Jota haben womöglich harte Konsequenzen für einige Anhänger des saudi-arabischen Klubs Al-Taawoun. Superstar Cristiano Ronaldo forderte eine lebenslange Stadionsperre für die Täter. Der saudi-arabische Fußballverband und die Saudi Pro League verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung das "inakzeptable Verhalten einiger Anhänger".

Die Zuschauer hatten beim 0:6 von Al-Taawoun gegen Al-Hilal den im Sommer 2025 tödlich verunglückten Jota verhöhnt, um damit Al-Hilals Ruben Neves zu treffen. Jota war einer der engsten Freunde von Neves. "Das Ausnutzen persönlicher Tragödien zu Zwecken der Beleidigung oder Provokation ist ein inakzeptables Verhalten, das im saudischen Fußball keinen Platz hat", hieß es in einer Stellungnahme der Liga. Man werde nun die "erforderlichen Maßnahmen" ergreifen.

15:41 Uhr

Alexander Zverev "inspiriert" nun sogar die Welt

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, hat Tennisprofi Alexander Zverev zum Sieg bei den US Open gratuliert. "Vielen Dank, dass Du gezeigt hast, dass Diabetes die Träume nicht einschränken muss, und dafür, dass Du Deine Plattform nutzt, um andere zu inspirieren", schrieb der Äthiopier im Sozialen Netzwerk X.

Tedros nutzte die Gelegenheit, die Länder der Welt dazu aufzurufen, "in die Prävention, Früherkennung, Behandlung und Versorgung bei Diabetes zu investieren, damit jeder ein gesundes, erfülltes Leben führen und seinen Träumen nachgehen kann". Alleine in Deutschland sind mehr als acht Millionen Erwachsene von der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) betroffen, in großer Mehrheit von Typ 2, häufig begünstigt durch Faktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel oder genetische Veranlagung. Bei Zverev war im Alter von vier Jahren Typ-1-Diabetes diagnostiziert worden, eine Stoffwechselkrankheit, bei der die Bauchspeicheldrüse kaum oder kein Insulin produzieren kann. Unbehandelt ist sie wie auch Typ 2 lebensbedrohlich. Zverev muss sich Insulin spritzen, das tat er auch bei seinem Finalsieg von New York gegen Ben Shelton (USA).

14:49 Uhr

Katastrophenstart: Drittligist schmeißt Trainer raus

Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden hat auf den schlechten Saisonstart reagiert und Trainer Daniel Scherning mit sofortiger Wirkung freigestellt. Wie die Hessen mitteilten, muss auch Co-Trainer Andreas Zimmermann gehen. "Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass die Mannschaft einen neuen Impuls braucht", sagte Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver. Es ist die erste Trainerentlassung der neuen Saison in der 3. Fußball-Liga.

Der SVWW ist nach fünf Spieltagen Tabellenschlusslicht mit nur zwei Punkten. Als einziges Team haben die Hessen noch nicht gewonnen. Damit sei man deutlich hinter den eigenen Erwartungen geblieben, betonte Stöver.

Scherning hatte Wehen Wiesbaden als Tabellen-13. im November 2025 übernommen und stabilisiert. Es folgten neun Siege in den ersten 14 Spielen, wodurch sich der Verein aus dem Tabellenkeller lösen konnte.

13:07 Uhr

Der FC Bayern spielt auf einmal im Blumen-Trikot

Blumig bunt: Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat vor dem Auftakt des Münchner Oktoberfestes sein neues Wiesn-Trikot präsentiert. Das Dress bringe "auch in diesem Jahr das besondere Gefühl der Wiesn auf den Platz", schrieb der Klub. Man wolle damit "all das feiern, was die Wiesn so besonders macht: Lebensfreude, Gemeinschaft und Vielfalt."

Das adidas-Trikot mit floralem Muster und Oktoberfest-Logo im Nackenbereich wird der FC Bayern am Freitag (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) im Heimspiel gegen Union Berlin tragen. Die Wiesn startet am Samstag. Wegen der langen Länderspielpause findet während der Oktoberfest-Zeit kein weiteres Spiel der Münchner mehr statt.

11:57 Uhr

Fürchterliche Pleite: Bears vermöbeln Panthers historisch

Was für ein Desaster für die Carolina Panthers zum Start in die neue NFL-Saison: Am ersten Spieltag erzielt der Gegner aus Chicago 59 Punkte. Es ist das punktreichste Spiel in der ersten Woche in der Geschichte der NFL.

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Fürchterliche Pleite: Bears vermöbeln Panthers historisch

10:44 Uhr

Zverev rührt seinen Vater zu Tränen

Alexander Zverev spricht nach seinem US-Open-Sieg über seine Diabetes-Erkrankung und dankt seiner Mutter, die ihn immer unterstützt hat. Vater Zverev, der seinen Sohn seit frühester Kindheit auch als Coach begleitet, reagiert ungewohnt emotional.

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Zverev rührt seinen Vater zu Tränen

10:24 Uhr

Deutscher Star-Receiver eskaliert zum NFL-Auftakt

Amon-Ra St. Brown legt einen Traumstart in die neue NFL-Saison hin. Beim Sieg seiner Detroit Lions verwandelt der deutsche Star-Receiver zwei Pässe zu Touchdowns. In der Overtime einer spannenden Partie sorgt er für die Punkte zum Sieg.

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Deutscher Star-Receiver eskaliert zum NFL-Auftakt

09:57 Uhr

Kanzler Merz richtet Worte an Alexander Zverev

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Tennisstar Alexander Zverev zum nächsten Grand-Slam-Titel gratuliert. "Erst Paris, jetzt New York: Herzlichen Glückwunsch, lieber Alex Zverev, zum verdienten Sieg der US Open und zum zweiten Grand-Slam-Titel in einer Saison. Starke Leistung!", schrieb Merz bei X. Zverev hatte zuvor bei den US Open das Finale gegen den Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 gewonnen.

Wie erfolgreich der 29-jährige Hamburger in diesem Tennis-Jahr ist, zeigt auch der mittlerweile schon regelmäßige Kontakt mit dem Kanzler. Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open im Juni hatte Zverev bereits von einem Anruf des Kanzlers berichtet und nach seiner Niederlage im Wimbledon-Finale besuchte Merz ihn in der Umkleide.

09:02 Uhr

Kuriose Matchball-Szene: Zverev erklärt seine Verwirrung

Nach dem gewonnenen Matchball realisiert US-Open-Sieger Alexander Zverev zunächst nicht, dass er schon gewonnen hat. Es dauert etliche Sekunden, bis er dann doch feiert. Im Interview erklärt er, warum.

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Kuriose Matchball-Szene: Zverev erklärt seine Verwirrung

08:33 Uhr

Bayern-Trainer verliebt sich in SV Elversberg

Der FC Bayern müht sich ungewöhnlich lange gegen den bisher überragenden Aufsteiger aus Elversberg. Am Ende sorgt Harry Kane mit seinem ersten Bundesliga-Saisontor für einen 2:1-Erfolg der Münchner. Auf der anschließenden Pressekonferenz erntet Kompany dann plötzlich Lacher und Applaus für Glückwünsche an Elversberg.

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Bayern-Trainer verliebt sich in SV Elversberg

07:42 Uhr

Deutscher ist König von New York: Zverev kämpft sich gnadenlos zum US-Open-Triumph

Alexander Zverev ist der König von New York: Im Finale der US Open lässt der Deutsche dem US-Amerikaner Ben Shelton kaum eine Chance und holt sich seinen zweiten Grand-Slam-Titel der Saison. Das Jahr 2026 sei das Ergebnis von Leid und Schmerzen.

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Zverev kämpft sich gnadenlos zum US-Open-Triumph

06:31 Uhr

"Wenn die Fans das falsch verstanden haben ...": Bayern-Star entschuldigt sich beim SV Elversberg

Bayerns Lennart Karl hat sich nach den lautstarken Pfiffen der Elversberger Anhänger für seine provokative Jubelgeste entschuldigt. "Das sind Emotionen. Wenn die Fans das falsch verstanden haben, tut mir das leid", sagte der 18-Jährige nach dem 2:1 (1:0) der Münchner bei DAZN. Der Nationalspieler hatte in der 26. Minute zur Führung getroffen, sich anschließend zum Jubel direkt vor der Heimkurve den Finger auf die Lippen gelegt - und das Publikum so sinngemäß zum Schweigen aufgefordert.

Dies sorgte beim schwer aus der Ruhe zu bringenden Anhang der SVE allerdings für großen Unmut, fortan wurde Karl bis zu seiner Auswechslung in der 65. Minute bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen. Ansonsten war der Empfang für die Münchner im Saarland allerdings äußerst fair, Vincent Kompany verteilte sogar ein Sonderlob. "Auf dem Platz war es ein Kampf, aber alles außerhalb war, wie man Fußball in einem Traum erleben muss", sagte der Trainer.

06:04 Uhr

Deutscher Reiter verpasst Millionen-Triumph

Richard Vogel hat die historische Chance auf den Grand-Slam-Titel im Springreiten verpasst. Nur ein Sieg im Großen Preis von Calgary hätte dem 29 Jahre alten Welt- und Europameister die historische Auszeichnung inklusive Millionenprämie eingebracht, auf dem Parcours in Kanada landete der Weltranglistenerste mit seinem Erfolgspferd United Touch jedoch lediglich auf Rang fünf.

Nach einem fehlerlosen ersten Umlauf fiel im zweiten eine Stange. Im Stechen leistete sich Vogel erneut einen Abwurf - Aus war der Traum. Bester Reiter war auf der Reitsportanlage in Spruce Meadows der Brite Ben Maher, der vor Lillie Keenan (USA) und dem Schweizer Steve Guerdat (Schweiz) gewann und sich 933.000 Euro für den Tagessieg sicherte.

Das Konzept des "Grand Slams" besteht im Springsport erst seit 2013, drei von vier Springen der vierteiligen Turnierserie muss ein Reiter in Folge gewinnen, um neben dem Bonus von einer Million auch den silbernen Siegerpokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Bislang gelang dies nur dem britischen Doppel-Olympiasieger Scott Brash vor elf Jahren.