"Sieht schlecht aus": BVB-Teenager schleudert Wasserflasche aufs Klub-Wappen
Das wird bei den Fans von Borussia Dortmund nicht gut ankommen: Samuele Inácio hat nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den Hamburger SV (2:0) beim Gang in den Spielertunnel eine Wasserflasche gegen das große BVB-Wappen geschmissen. "Es sieht schlecht aus", echauffierte sich Experte Lothar Matthäus beim TV-Sender Sky.
Dortmunds Verteidiger Waldemar Anton wollte die Aktion indes nicht überbewerten. "Das sind die Emotionen, die aus einem herauskommen. Ich habe lieber so einen Spieler, der dann sauer ist, als wenn er da lächelt oder es ihn nicht interessiert, wenn er in die Kabine geht", sagte der Fußball-Nationalspieler nach dem Auftaktspiel des BVB in der Bundesliga.
Inácio hatte nur drei Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte wegen groben Foulspiels gegen Hamburgs Albert Grønbæk gesehen (77.).
Wende bei Andrich: "Gehe davon aus, dass er bleibt"
Fußball-Nationalspieler Robert Andrich hat wohl doch eine Zukunft bei Bayer Leverkusen. "Ich gehe davon aus, dass er bleibt", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes nach der 2:3-Auftaktniederlage des Doublegewinners von 2024 beim Bundesliga-Neuling SV Elversberg.
Der 31 Jahre alte Andrich hat zwar noch einen Vertrag bis 2028 bei Bayer. Dennoch hatte ihm die Vereinsführung aufgrund seiner voraussichtlich geringen Aussicht auf regelmäßige Spielzeit nahegelegt, sich nach einem neuen Verein umzusehen.
Aktuell sei es tatsächlich so, dass er "auf dieser Position im Mittelfeld zunächst eher eine Nebenrolle einnimmt. Er verdient es, das zu wissen", sagte der neue Trainer Carles Martínez kürzlich. Er wolle "ehrlich" sein. Als Kapitän wurde Andrich, der in Elversberg nicht im Kader war, von Edmond Tapsoba abgelöst.
"Wurde sofort still gestellt": Gladbacher Neuzugang nach Zusammenprall in Klinik
Borussia Mönchengladbachs Neuzugang Daiki Hashioka ist nach einem Zusammenprall beim 0:3 bei RB Leipzig in ein Krankenhaus gefahren worden. Das bestätigte Borussia-Sportdirektor Rouven Schröder unmittelbar nach Abpfiff. "Er ist schon ein harter Brocken, wenn da was ist, dann ist es schon eine andere Nummer. Gerade in dem Bereich, da müssen wir echt vorsichtig sein. Er wurde auch sofort still gestellt. Jetzt hoffen wir mal, dass alles glimpflich ausgeht", sagte Schröder.
Der 27 Jahre alte Abwehrspieler war am ersten Spieltag der Fußball-Bundesliga in der 72. Minute nach einer Flanke mit dem Leipziger Antonio Nusa zusammengestoßen. Nusa wurde dafür verwarnt. Hashioka wurde mit Schmerzen im Nackenbereich mit einer Trage aus dem Stadion getragen und stabilisiert.
Lys über Hamburg-Abschied: Professionalität nicht vorhanden
Eva Lys hat ihren Umzug von Hamburg nach Monaco auch mit den aus ihrer Sicht mangelhaften Trainingsbedingungen in der Hansestadt begründet. "Ich war eine Top-40-Spielerin, die keine Ahnung hatte, wo sie in Hamburg trainieren darf", sagte die 24-Jährige vor Beginn der US Open in New York. "Die Professionalität in der Gegend ist für das Level einfach nicht vorhanden."
Die in Kiew geborene und in Hamburg aufgewachsene Lys war vor rund zwei Monaten nach Monaco gezogen. Dort könne sie mit zahlreichen Spitzenspielerinnen wie der Ukrainerin Marta Kostjuk und der Italienerin Jasmine Paolini trainieren. Zudem seien die Bedingungen auf die Bedürfnisse von Profis abgestimmt, berichtete sie.
In Hamburg gebe es hingegen "einfach kein gutes Tenniszentrum", bemängelte Lys. "Ich hatte immer das riesige Problem, das ich nie einfach Plätze bekommen habe. Ich hatte nie konstant ein Gym, das für Profis tauglich ist. Es gibt nur kleine Gyms mit Utensilien, die sind aber steinalt."
Ein weiterer Faktor für den Umzug ins Fürstentum sei das bessere Wetter, das positive Auswirkungen auf ihre rheumatische Autoimmunerkrankung habe. "Mit Sonne aufzuwachen, ist für meinen Körper anders", sagte Lys. "Mein größtes Problem mit meinem Rheuma ist meine Morgensteifigkeit."
Nie zuvor im Bild: Erstes Tor der Bundesliga-Geschichte zum Leben erweckt
Timo Konietzka erzielte 1963 in Bremen das erste Tor der Bundesliga-Geschichte. Weder Kameras noch Fotografen hielten den Moment fest. Nun holt Borussia Dortmund die Szene mithilfe Künstlicher Intelligenz zurück.

Video erweckt erstes Bundesligator zum Leben
Superstar Fan prominentestes Opfer: Ochenhausen gelingt Pokal-Sensation
Auch Tischtennis-Star Fan Zhendong konnte die Pleite nicht verhindern: Für Rekordgewinner Borussia Düsseldorf ist die Pokalsaison völlig überraschend schon nach dem Auftakt beendet - und die erste Titelchance dahin. Der Topfavorit verlor sein Achtelfinale gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen mit 1:3, Fan unterlag dabei im entscheidenden Einzel dem Japaner Shunsuke Togami mit 2:3. Zuvor hatte der chinesische Olympiasieger gegen Darius Movileanu (3:1) für den einzigen Punkt der Düsseldorfer beim "Grand Opening" der Pokalsaison in Nürnberg gesorgt.
Ochsenhausen war ein denkbar schweres Los zum Auftakt, in der Bundesliga ebenfalls noch ungeschlagen, das Ergebnis ist dennoch höchst enttäuschend für Düsseldorf. Der Klub muss damit weiter auf seinen 19. Pokalsieg warten, auf eine Teilnahme am Final4 wartet die Borussia seit der Saison 2023/2024.
Nach WM-Enttäuschung: DHB schmeißt Bundestrainerin raus
Janneke Schopman ist nicht mehr Trainerin der deutschen Hockey-Frauen. Die Niederländerin wird nach dem vorzeitigen Aus bei der WM in Belgien und den Niederlanden "mit sofortiger Wirkung von ihren Aufgaben entbunden", das teilte der Deutsche Hockey-Bund (DHB) heute mit. Über die Nachfolge machte der Verband noch keine Angaben. Deutschland hatte die WM auf Rang sechs abgeschlossen.
"Wir haben uns mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles dazu entschieden, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen", sagte Martin Schultze, DHB-Sportdirektor, bei MagentaTV. Schopman habe "die Mannschaft top entwickelt". Jedoch "ging diese Entwicklung nicht mehr so weiter. Deshalb haben wir so gehandelt". Die Entscheidung basiere "nicht nur auf dem WM-Turnier", der Verband sei "mit der Entwicklung der Mannschaft nicht zufrieden".
Die 48-Jährige hatte im November 2024 den Job von Valentin Altenburg übernommen, der sein Amt nach den Olympischen Spielen in Paris im Herbst 2024 niedergelegt hatte. Schopman holte mit dem Team Silber bei der EM 2025.
Slowakischer Nationalspieler verlässt VfL Wolfsburg
Innenverteidiger Denis Vavro verlässt den Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg und wechselt zum tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen. Dies gaben die Niedersachsen heute vor ihrem Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga beim Karlsruher SC bekannt. In Pilsen unterschrieb der 30-Jährige einen Zweijahresvertrag und wird für den Klub in der Europa League auflaufen.
Vavro war im Sommer 2024 zunächst auf Leihbasis vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gekommen und anschließend fest verpflichtet worden. In seiner Zeit bei den Wölfen bestritt der slowakische Nationalspieler insgesamt 52 Pflichtspiele und erzielte dabei vier Tore.
Trotz Doppelschlag in Nachspielzeit: PSG weiter sieglos
Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain wartet auch nach dem zweiten Spiel in der Ligue 1 noch auf den ersten Sieg. Der französische Rekordmeister rettete am Freitag beim OSC Lille durch zwei Tore in der Nachspielzeit zumindest ein 2:2 (0:0). Schon zum Auftakt hatte PSG bei Stade Rennes nach einem 0:2-Rückstand noch 2:2 gespielt.
Diesmal trafen Vitinha (90.+1) und Marquinhos (90.+5) für die Gäste, Hakon Arnar Haraldsson (21.) und Dilane Bakwa (84.) hatten zuvor die Tore für Lille erzielt. Schlechter war Paris zuletzt 2020 gestartet, als es zum Auftakt sogar zwei Niederlagen gesetzt hatte. Damals verpasste der Hauptstadtklub am Saisonende zum bislang letzten Mal den Titel. Und schon den Supercup hatte das Team von Trainer Luis Enrique gegen Lens mit Trainer Dino Toppmöller verloren.
Eintracht Frankfurt verlängert mit Nachwuchskicker
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat Innenverteidiger Jeremiaha Maluze langfristig an sich gebunden. Wie der Klub am Samstag bekannt gab, verlängerte der 21-Jährige seinen Vertrag bei den Hessen bis ins Jahr 2031.
"Jeremiaha hat in den vergangenen Monaten eine sehr gute Entwicklung genommen", sagte Sportdirektor Timmo Hardung: "Er ist lernwillig, arbeitet sehr fokussiert an sich und bringt damit gute Voraussetzungen mit, um seinen Weg im Profifußball weiterzugehen." Maluze gab am vergangenen Wochenende sein Profidebüt im Pokal gegen SC St. Tönis (11:0).
Deutsche Hockey-Herren schlagen Argentinien im WM-Halbfinale

Deutsche Hockey-Herren werfen Argentinien raus
Nach einem hart erkämpften 2:1-Erfolg über Argentinien im Halbfinale erreicht die deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Männer das WM-Finale und greift nun gegen Spanien nach Gold.
RB Leipzig hat offenbar Chelsea-Stürmer im Visier
RB Leipzig steht offenbar vor einer Verpflichtung eines neuen Stürmers. Laut Transferexperte Fabrizio Romano handelt es sich dabei um den 20 Jahre alten Spanier Marc Guiu, der bei Chelsea noch bis 2029 unter Vertrag steht.
Guiu soll rund 20 Millionen Euro Ablöse kosten und wie "Bild" berichtet, war RB wohl bereits 2024 an ihm dran. Damals jedoch bevorzugte er letztlich einen Wechsel vom FC Barcelona zu den Blues, bei denen er in der vergangenen Saison nur eine Nebenrolle spielte. Er kam nur auf acht Einsätze und sammelte einen Assist.
In der Hinrunde war er sogar an den AFC Sunderland ausgeliehen, kam aber auch dort nur zweimal zum Zug. In Leipzig wiederum könnte er mit seinem Profil gut ins Team passen. Er gilt als schnell, ist groß gewachsen (1,87 Meter)) und ist gut im Pressing.
Besondere Bestmarke für Erling Haaland
Sturmstar Erling Haaland und der starke Rayan Cherki haben Manchester City zum zweiten Sieg in der Premier League geführt. Der Norweger erzielte beim 4:1 (1:0) zum Auftakt des zweiten Spieltags bei Crystal Palace seine Saisontreffer eins und zwei, auch dem Franzosen Cherki gelang ein Doppelpack. Die Skyblues sprangen damit vorübergehend an die Tabellenspitze.
Haaland (17.) köpfte in seiner unwiderstehlichen Art eine Flanke von Antoine Semenyo zur Führung ein. Kurz vor Schluss besorgte der 26-Jährige auch den Endstand (85.). Der frühere Dortmunder, der nach der Weltmeisterschaft seinen bekannten Zopf gegen einen Kurzhaarschnitt getauscht hat, traf damit auch im siebten Ligaspiel gegen die Londoner. Insgesamt hat er nun zehn Tore gegen die Eagles erzielt. Kein Spieler der Premier League war davor in jedem Spiel gegen ein Team erfolgreich und hat dabei so viele Treffer gemacht.
Cherki legte nach einem Solo aus kurzer Distanz zum 2:0 nach (54.). Nach einem Eigentor von Torhüter Gianluigi Donnarumma (56.), der einen von der Latte abprallenden Freistoß von Yeremi Pino an den Rücken bekam, stellte Edeltechniker Cherki den Zwei-Tore-Vorsprung wenig später mit einem sehenswerten Distanzschuss wieder her (59.). Kurz vor Schluss kam dann auch 100-Millionen-Euro-Neuzugang Ayyoub Bouaddi (18) zu seinem Debüt.
Cherki hatte bereits beim mühevollen 2:1-Erfolg zum Saisonstart gegen den AFC Bournemouth beide Treffer aufgelegt. Mit der vollen Punkteausbeute liegt die Mannschaft des neuen Teammanagers Enzo Maresca zu Beginn der Ära nach Pep Guardiola im Soll.
Beim VfB gingen die Lichter aus - buchstäblich
Es war nicht der Abend des VfB Stuttgart. Beim 1:5-Auftakt der Bundesliga beim FC Bayern gingen die Schwaben nach der Pause regelrecht unter. Doch die Lichter sind ihnen schon weitaus früher ausgegangen, buchstäblich.
Wie Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Spiel im Gespräch mit Sky-Reporter Patrick Wasserziehr bestätigte, gab es in der Kabine der Gäste in der Allianz Arena einen Stromausfall. Hoeneß nahm es mit Humor: " Nicht bei uns sind die Lichter ausgegangen, sondern in der Kabine war kein Licht mehr."
Immerhin machte Hoeneß auch klar, dass dies keine Ausrede für die insgesamt enttäuschende zweite Halbzeit gewesen sein soll: "Es war hell genug, wir haben uns gesehen und wir sind nicht gestolpert. Also alles in Ordnung."
Holt Leverkusen WM-Spieler Doué aus Frankreich?
Am Dienstag ist Deadline Day und bis dahin könnte sich noch einiges tun in der Bundesliga. Bayer Leverkusen etwa schraubt noch am Kader für die Saison und hat jetzt offenbar einen WM-Spieler im Visier.
Wie der "Kicker" berichtet, soll die Werkself an Rechtsverteidiger Guéla Doué dran sein. Der Ivorer, der bei der WM vier Spiele machte und nur gegen Deutschland nicht in der Startelf stand, spielt bei Racing Straßburg und soll offenbar rund 40 Millionen Euro an Ablöse kosten. PSG scheint ebenfalls interessiert zu sein.
Und: Der 23-Jährige soll Leverkusen sogar schon zugesagt haben. Eine Einigung mit den Elsässern steht aber offenbar noch aus.
Zverev ist Verletzungstrend im Tennis auf der Spur
Vor den am Sonntag beginnenden US Open (das ganze Turnier gibt es live bei Sky) hat Roland-Garros-Gewinner Alexander Zverev womöglich den Verletzungs-Code der jüngeren Vergangenheit im Tennis-Sport geknackt. Jedenfalls glaubt er das. Es sollen die Bälle sein.
Zverev hat die Bälle im Profitennis kritisiert und sieht einen Zusammenhang zu mehreren Verletzungen bei jungen Topspielern. "Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht", sagte der 29 Jahre alte Sieger der French Open kurz vor Beginn der US Open. "Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme."
Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres kehrt der Spanier Carlos Alcaraz (23) nach einer mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Der frühere Weltranglistenvierte Jack Draper (24) aus Großbritannien muss in New York mit einer Knochenprellung im linken Arm passen. "Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen", sagte Zverev grundsätzlich.
Ex-Nationalspieler schreibt Wirtz schon ab
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Robert Huth hat Florian Wirtz beim FC Liverpool bereits abgeschrieben. "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich das Blatt wenden soll. Er ist zweifellos ein guter Spieler mit guten Ballberührungen, aber seine körperliche Präsenz ist sein größtes Problem", sagte Huth im Podcast "In The Mixer" von All Out Football.
Wirtz habe sich seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen im Sommer 2025 nicht an den Fußball in der Premier League angepasst. "Seine guten Spiele basierten eher darauf, dass andere Spieler ihn in Szene setzten. [...] Auf der Position muss man etwas körperbetonter agieren. Seine Körpersprache ist auch nicht gerade überzeugend", sagte Huth.
"Bis Weihnachten", so der ehemalige Verteidiger und England-Legionär, "werden sie ihn wahrscheinlich loswerden wollen, wenn er sich nicht steigert. Denn er ist zu einem teuren Problem für Liverpool geworden. Sie haben viel Geld für ihn ausgegeben", sagte Huth.
Beim 2:2 zum Liga-Auftakt gegen Newcastle United war Wirtz am Wochenende beim Pflichtspieldebüt seines neuen Trainers Andoni Iraola nach 63 Minuten ausgewechselt worden. "Er hat mir nicht die nötige Intensität gezeigt, um zu glauben, dass er sich dieses Jahr noch verbessern wird", sagte Huth - und gab Wirtz noch einen Ratschlag: "Wenn es nicht läuft, dann sei einfach dreckig auf dem Platz, sei einfach 90 Minuten lang eine Nervensäge."


