Der Sport-Tag
8. November 2026
16:34 Uhr

Wechsel bei DFB-Team: BVB-Profi fällt aus, Klopp holt Leipziger

Personeller Wechsel im DFB-Team: Bundestrainer Jürgen Klopp hat Ridle Baku für die abschließenden Gruppenspiele der Nations League gegen Serbien und die Niederlande nachnominiert. Der 28 Jahre alte Außenverteidiger von Fußball-Bundesligist RB Leipzig ersetzt Waldemar Anton (Borussia Dortmund), der wegen muskulärer Probleme ausfällt. Baku, der bislang acht Länderspiele bestritten hat, wird mit der deutschen Mannschaft am Montag das Teamquartier in Herzogenaurach beziehen.

Innenverteidiger Anton stand in der laufenden Saison in allen 16 Pflichtspielen auf dem Platz und absolvierte dabei 1417 von 1440 möglichen Minuten. Über die Schwere der muskulären Probleme des 17-maligen Nationalspielers und eine mögliche Ausfallzeit machte der Verein in seiner Mitteilung keine Angaben. Am Samstag hatte Anton das Heimspiel gegen die SV Elversberg (2:1) über 90 Minuten absolviert. 

Das deutsche Team ist am Freitag zunächst in Belgrad (20.45 Uhr/RTL) gefordert, die Partie gegen die Niederlande steigt drei Tage später am Montag (20.45 Uhr/ARD) in Berlin.

15:49 Uhr

"50 Prozent seiner Tore ...": Uli Hoeneß stichelt wieder gegen Lennart Karl

In der Debatte um Lennart Karl hat Bayern-Patron Uli Hoeneß gegen den Münchner Jungstar gestichelt. Der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters war in einer TV-Sendung gefragt worden, ob er sich von der jüngsten Jubelgeste des Nationalspielers angesprochen gefühlt habe. Karl hatte nach seinem Treffer in der Champions League bei Atlético Madrid (2:0) eine Bla-Bla-Geste gezeigt und sich offensichtlich auf die Kritik bezogen.

Hoeneß sagte im "Sonntags-Stammtisch" des Bayerischen Rundfunks, dass ihn die Handbewegung Karls in Madrid nicht gestört habe und schob hinterher: "50 Prozent seiner Tore der letzten Tage, da bin ich mit beteiligt." Der langjährige Bayern-Manager meinte damit, dass er Karl nochmal extra motiviert habe.

Zuletzt hatte Hoeneß dem 18-Jährigen mehr "Demut" empfohlen, woraufhin es zwischen den Bayern-Bossen und Karls Berater Michael Ballack zu einem Disput kam. Der Offensivspieler des Bundesliga-Tabellenführers erzielte auch beim 2:1 in Mainz am Samstag ein Tor. Von Bundestrainer Jürgen Klopp ist er für die Nations-League-Partien nominiert worden.

14:51 Uhr

"Saß im Auto und habe geschrien: 'Jaaaa, wow!': Fußball-Legende verhöhnt Rockstar Rod Stewart

Nein, Roy Keane ist offenbar wahrlich kein Fan von Rod Stewart: Der Rockstar hatte jüngst für 2027 seine Abschiedstournee angekündigt. Eine Nachricht, die Fußball-Legende Roy Keane offenbar sehr, sehr glücklich macht: "Ich habe im Radio gehört, dass er keine Tourneen mehr macht. Ich saß im Auto und habe geschrien: ‚Jaaaa, wow!‘", verkündete der einstige Mittelfeldzerstörer von Manchester United gegenüber seinem ehemaligen Teamkollegen Gary Neville im Podcast "Stick to Football".

Doch dabei beließ es Keane nicht - und legte kräftig nach: "Das hätte er schon vor 20 Jahren tun sollen. Er hat in den letzten zwei Jahren etwa 60 Konzerte abgesagt, weißt du, wenn es ihm nicht gut ging. Und dann ist er am nächsten Abend bei einem Spiel der schottischen Nationalmannschaft. Vergiss die Leute, die dafür Tausende von Meilen gereist sind." Unter staunenden Blicken von Neville und dem Ex-Arsenal-Profi Ian Wright wollte Keane sich gar nicht mehr bremsen: "Rod Stewart macht alle schlecht – was glaubt er eigentlich, wer er ist? Er lässt niemanden verschont, er lässt wirklich niemanden verschont! Rod Stewart. Was glaubt er eigentlich, wer er ist? Ein Nichts. Er ist nicht besonders gut. Gut in was denn? Im Singen? Ich habe ihn vor ein paar Jahren gesehen, er war grottenschlecht."

Auf die Frage, für wie alt er den großen Fußballfan Stewart halte, antwortete Keane im Scherz: "Ach, ich würde sagen 100, 112." In Wirklichkeit ist Stewart 81 Jahre alt. Der Musiker selbst hatte 2021 noch verkündet, dass er Keane zwar "als Profi verehrt hat", der Champions-League-Sieger sei aber "auch ein ziemlicher Tyrann. Ich glaube, es gibt eine Art, seine Meinung zu sagen, und ich finde, er ist viel zu aggressiv. Er war zwar ein Spitzenspieler, aber glaubst du, dass er mit dieser Herangehensweise ein guter Trainer sein könnte?"

Dass Keane nicht vergisst und nicht vergibt, hat das Rauhbein damit mal wieder unter Beweis gestellt. Doch Stewart kam mit der Retourkutsche glimpflich davon: Alf-Inge Haaland, Vater von Superstar Erling Haaland, verletzte Keane mit einem wüsten Tackling so schwer, dass der Norweger danach seine Karriere beenden musste. Später verkündete Keane offen, dass er den Gegenspieler mit voller Absicht gesundheitsgefährdend attackiert hatte. Haalands Vergehen? Er hatte Keane ein Jahr zuvor Simulantentum unterstellt.

13:42 Uhr

Schock nach wenigen Sekunden: Severino zerlegt Lokalmatador Holzer

Max Holzer will sich vor heimischem Publikum in Hannover zum Oktagon-Champion krönen. Doch Titelverteidiger Igor Severino beendet den Hauptkampf nach nicht einmal einer Minute – und fügt dem Lokalmatador die erste Niederlage seiner Karriere zu.

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Nicht mal eine Minute: Severino zerlegt Lokalmatador Holzer

12:58 Uhr

"War einfach nur schrecklich": Reeses Verlobte leidet bei Berlin-Rückkehr

Das Dauerpfeifkonzert für ihren Verlobten Fabian Reese bei seiner Rückkehr nach Berlin hat Partnerin Johanna Grünewald schockiert. "Ich bin immer noch sprachlos über das, was heute passiert ist. Das hat für mich jede Grenze überschritten", schrieb Grünewald nach dem 1:2 des VfL Wolfsburg mit Reese bei dessen Ex-Klub Hertha BSC. "Für uns als Familie war das einfach nur schrecklich."

Reese war im Sommer von Berlin nach Niedersachsen gewechselt. Die Hertha-Fans nehmen ihrem früheren Publikumsliebling den Wechsel übel. Bei seinem ersten Spiel im Olympiastadion wurde der 28-Jährige bei jeder Aktion lautstark ausgepfiffen. Nach der Partie wirkte Reese frustriert, äußerte sich aber nicht öffentlich. Seinen eigenen Instagram-Account hat er abgeschaltet.

Grünewald, die im Stadion dabei war, schrieb, wer die Schuld für die Pfiffe bei Reese suche, "sollte sich vielleicht mal fragen, wie viel Menschlichkeit bei all dem noch übrig bleibt". Sie bedankte sich aber auch dafür, dass es auch vereinzelt liebe Worte gab.

12:09 Uhr

Scharfe Kritik: Manuel Neuer wird für Bayern zum "kleinen Ärgernis"

Nach Manuel Neuers erneuten Fußproblemen stellt Philipp Köster die Zukunft des Bayern-Keepers infrage. Der 11Freunde-Chefredakteur findet deutliche Worte und meint: Neuer habe den richtigen Zeitpunkt für den Abschied längst verpasst.

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Neuer wird für Bayern zum "kleinen Ärgernis"

11:11 Uhr

Schiedsrichter gibt schweren Fehler bei BVB-Spiel zu

Schiedsrichter Harm Osmers hat mit Blick auf das viel diskutierte Foul von Daniel Svensson am Elversberger Lukas Pinckert einen Fehler eingeräumt. "Es ist mindestens Gelb und sicherlich eine Szene, die an der Grenze ist", sagte Osmers bei Sky nach dem 2:1 (0:0) von Borussia Dortmund gegen den Aufsteiger aus dem Saarland: "Auch über Rot kann man diskutieren. Rot ist auf jeden Fall im Bereich des Möglichen gewesen."

Svensson war Pinckert Mitte der ersten Halbzeit wuchtig aufs Sprunggelenk gestiegen. Der Kapitän versuchte zwar noch weiterzuspielen, musste aber wenig später verletzt ausgewechselt werden. Es gab weder Gelb noch Rot für den Dortmunder Außenverteidiger. Osmers betonte, er habe die Szene als "Beinstellen" wahrgenommen, er erhielt keinen Hinweis vom Videoassistenten Patrick Hanslbauer. "Rot nach 20 Minuten - dazu braucht man Überzeugung und Klarheit", sagte Osmers.

"Da haben wir Glück gehabt", gab BVB-Trainer Niko Kovac zu: "Es ist sehr unglücklich, aber es war ein Foul. Das muss man ganz klar sagen. Er trifft ihn oberhalb des Sprunggelenks, wir können uns dort nicht beklagen." Absicht wollte Svensson keiner unterstellen. "Der tut niemandem etwas, das war sehr unglücklich. Er wollte zum Ball gehen. Das war ein Bruchteil von Sekunden", sagte Kovac: "Da haben wir Glück gehabt in dieser Situation, dass es dort keine Karte gab."

10:22 Uhr

"Mit 400 km/h" - Schüsse von BVB-Star verblüffen Wagner

Nachdem er Borussia Dortmund im Meisterrennen auf Kurs gehalten hatte, schlenderte Felix Nmecha lässig aus dem Stadion. Ja, sagte der Nationalspieler zum Abschied gewohnt bescheiden, seine beiden Abschlüsse beim 2:1 (0:0) gegen die SV Elversberg habe er "gut getroffen". Dafür sei er Gott "sehr dankbar". Das Schwärmen über seine irdischen Qualitäten überließ der Matchwinner lieber anderen. Nmecha sei ein "außergewöhnlich guter Spieler, der das Ding zweimal aus 20 Metern plus ins Tor nagelt mit 400 km/h", sagte Elversbergs Trainer Vincent Wagner im ZDF. 

Und selbst Niko Kovac, der für gewöhnlich darauf verzichtet, einzelne Spieler hervorzuheben, lobte Nmecha ausführlich. Mit dem Mittelfeldchef erreiche Dortmund "ganz andere Dimensionen", sagte der BVB-Coach: "Er macht seine Mitspieler so viel besser. Ich bin froh, dass wir ihn haben." Schon jetzt prägt Nmecha das Spiel des BVB wie kein anderer. Er gibt nicht nur den Takt vor, sondern ist im zentralen Mittelfeld vor allem auch wegen seiner Torgefahr enorm wichtig. Mit vier Saisontoren ist er der erfolgreichste Schütze des BVB - vor Serhou Guirassy oder Fábio Silva und gleichauf mit Bayern Münchens Superstar Harry Kane.

09:43 Uhr

Füllkrug: "Interessiert mich heute gar nicht"

Niclas Füllkrug steht vor seiner Rückkehr zur Nationalmannschaft. Nach dem Spiel ist der DFB für ihn noch weit weg – über den Austausch mit dem Bundestrainer spricht der Stürmer aber offen.

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Füllkrug: "Interessiert mich heute gar nicht"

09:05 Uhr

Hamann fordert Konsequenzen nach Neuer-Verletzung

Ist ausgerechnet das Rekordspiel zum Anfang vom Ende von Manuel Neuer beim FC Bayern geworden? Diese Frage konnte und wollte Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann im "Sky"-Studio nicht abschließend mit Nein beantworten. Für ihn steht aber fest: So kann und darf es bei den Münchnern nicht weitergehen. "Die Bayern müssen irgendwann eine Entscheidung im Sinne des Vereins treffen. Wenn du alle zwei Wochen einen anderen Torwart im Tor stehen hast, gibt das der Mannschaft und der Verteidigung natürlich keine Sicherheit", sagte Hamann angesichts der ständigen Torwartwechsel, die den großen Verletzungsproblemen von Neuer geschuldet sind. 

Hamann sieht spätestens jetzt durchaus den Zeitpunkt für Konsequenzen gekommen. "Ich habe letztes Mal schon gesagt, wenn noch mal etwas passiert, wäre es vielleicht eine gute Idee, Urbig bis Weihnachten spielen zu lassen. Dann sieht man, wie er sich verhält, wenn er weiß, dass er die nächsten sieben, acht Spiele im Tor steht. Dann hast du einen Anhaltspunkt für das nächste Jahr, in dem er aller Wahrscheinlichkeit nach die Nummer eins sein wird", schilderte er seinen Plan.

08:12 Uhr

Genervter Bayern-Boss reagiert auf Kane-Kritik

Max Eberl hat leicht genervt auf die von Sky-Experte Dietmar Hamann geäußerten Zweifel an der Vertragsverlängerung mit Weltfußballer Harry Kane reagiert. "Ich weiß, die Bayern-Fans haben sich alle sehr gefreut, ich glaube, die deutschen Fans auch. Und dementsprechend ist es leider so: In Deutschland gibt es immer einen, der in die Suppe spucken muss."

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Kane-Kritik: Max Eberl schießt gegen Experte Hamann

07:45 Uhr

NHL-Gigant Draisaitl zerlegt die Canucks

Der deutsche Eishockeystar Leon Draisaitl hat seine Topform einmal mehr nachgewiesen und die Edmonton Oilers nach zuletzt zwei Niederlagen nacheinander wieder zu einem Sieg in der nordamerikanischen NHL geführt. Beim 4:2 der Oilers über die Vancouver Canucks glänzte der 31-Jährige mit zwei Treffern und einer Vorlage. Mit insgesamt 14 Toren liegt Draisaitl damit auf Rang zwei der Torjägerliste in der NHL. Die Oilers sind in der Western Conference ebenfalls Zweiter. Besser sind derzeit nur die Minnesota Wild um den deutschen Nationalspieler Nico Sturm. 

Gegen Tampa Bay Lightning musste das Topteam im Westen nun aber eine knappe Niederlage hinnehmen. Minnesota verlor 3:4 nach Overtime - und das, obwohl die Mannschaft bis in die Schlussphase des dritten Drittels hinein noch 3:1 geführt hatte. Sturm blieb ohne Scorerpunkt. 

Über einen Sieg konnte sich hingegen Tim Stützle freuen, der deutsche Profi steuerte zum 4:2 seiner Ottawa Senators gegen Utah Mammoth eine Vorlage bei. Die restlichen deutschen NHL-Spieler im Einsatz mussten Niederlagen hinnehmen: Goalie Philipp Grubauer unterlag mit den Seattle Kraken 3:4 gegen die New York Rangers, für die Detroit Red Wings um Moritz Seider gab es beim deutlichen 0:4 gegen Colorado Avalanche die dritte Pleite nacheinander.

07:11 Uhr

Heiße Gerüchte um Bayern-Star - Klub weicht Frage aus

Muss sich der FC Bayern Sorgen um einen Abgang von Abwehrspieler Dayot Upamecano im Sommer machen? Im Vertrag des Franzosen gibt es übereinstimmenden Meldungen zufolge eine Ausstiegsklausel, die nach der Saison 2026/27 gezogen werden kann. Die vertraglich festgelegte Ablöse soll bei 65 Millionen Euro liegen - eine Summe, die für viele Top-Klubs zu stemmen wäre. 

Max Eberl dementierte die Existenz dieser Klausel am Samstag gegenüber "Absolut Bayern" nicht, sagte stattdessen nur kurz und knapp: "Ich bin jetzt nicht hier, um Vertragsinhalte zu erklären." Was er dafür unmissverständlich klarstellte: Der Verein ist mit dem Innenverteidiger hochzufrieden, und auch Upamecano soll sich beim Rekordmeister rundum wohlfühlen.

Erst am Samstag hatte das Online-Portal "Foot Mercato" Upamecano mit einem Wechsel zu Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht. Eine Spur, die es schon vor Jahren gab und die seit Monaten immer wieder aufgewärmt wird. PSG sucht angeblich einen Nachfolger für Marquinhos und sieht in dem Bayern-Star einen geeigneten Kandidaten. Beim FC Bayern steht Upamecano noch bis zum Sommer 2030 unter Vertrag. Erst im Februar diesen Jahres hatte er sein Arbeitspapier in München verlängert. 

06:35 Uhr

"Fand ich fatal": Wolfsburgs Trainer schäumt vor Wut

Wolfsburgs Trainer Tobias Strobl war der Ärger über die Entscheidung von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck deutlich anzumerken. "Für mich ist es ein klarer Elfmeter", sagte Strobl nach der 1:2 (0:2)-Niederlage im Zweitliga-Topspiel bei Hertha BSC über die strittige Szene in der Nachspielzeit. "Was für mich völlig unverständlich ist, völlig unverständlich, dass er sich das nicht anschaut."

In der 94. Minute war Wolfsburgs Kento Shiogai im Berliner Strafraum nach einem Haken und einem Kontakt mit Hertha-Verteidiger Niklas Kolbe zu Boden gegangen. Jöllenbeck ließ weiterspielen, auch Video-Assistent Nicolas Winter griff nicht ein. Wolfsburger Proteste blieben wirkungslos. Ein Strafstoß hätte den Niedersachsen die späte Chance auf den Ausgleich eröffnet. "Das ist eine Situation, die muss ich mir anschauen", forderte Strobl. Hätte der Schiedsrichter nach einer Überprüfung zu seiner Entscheidung gestanden, wäre er "auf die Argumentation gespannt" gewesen. "Aber sich das nicht mal anzuschauen, das fand ich so ein bisschen fatal in diesem Moment", sagte der VfL-Coach: "Am Ende des Tages ist das ein Topspiel, da entscheiden genau diese Kleinigkeiten."

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Muss Wolfsburg hier nicht Elfmeter bekommen?

Hertha-Trainer Stefan Leitl bewertete die Szene zurückhaltender. "Ich glaube, wenn es Elfmeter gibt und er pfeift, brauchen wir uns nicht beschweren", räumte der 49-Jährige ein. Weil allerdings kein Hinweis des Video-Assistenten gekommen sei, habe aus seiner Sicht keine klare Fehlentscheidung vorgelegen: "Und somit kein Elfmeter."

05:52 Uhr

Sorge um Manuel Neuer: "... dann ist es leider wahrscheinlich was Ernsteres"

Der Arbeitstag begann mit einem Rekord, doch nach 44 Minuten hatte Manuel Neuer unverhofft wieder Feierabend. Beim 2:1 (1:0)-Sieg des FC Bayern beim FSV Mainz 05 musste der Keeper ausgewechselt werden - weil sein rechter Fuß erneut Probleme machte. "Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist", sagte Sportvorstand Max Eberl. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Neuer hatte sich beim vermeintlichen Ausgleichstreffer der Mainzer durch Jae-sung Lee, der wegen einer Abseitsstellung allerdings keine Anerkennung fand, weh getan.

Wegen einer anhaltenden Sehnenreizung im Fuß hatte Neuer zuletzt gefehlt, in der Champions League stand er unter der Woche bei Atletico Madrid wieder im Tor. Gegen Mainz konnte er sich nun sogar über einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Bayern freuen, mit 40 Jahren und 225 Tagen wurde er zum ältesten Bundesligaspieler des Klubs.

Was seinem Mitspieler Joshua Kimmich sehr zu denken gab, ist die Tatsache, dass Neuer sofort vom Platz musste und die letzten Minuten der Halbzeit nicht mehr zu Ende spielen konnte. Dies sei ein schlechtes Zeichen, zeigte sich der Mittelfeldspieler besorgt. "Für uns natürlich extrem bitter, jetzt schon wieder ein Ausfall. Es sah jetzt auch nicht so aus, als könnte er nach einer Woche wieder trainieren. Der Manu gibt den Schmerz eh nicht so zu und wenn er dann mal rausgeht, dann ist es leider wahrscheinlich was Ernsteres", erklärte Kimmich.