Bundesliga-Torjäger kehrt nach monatelanger Zwangspause zurück
Torjäger Andrej Ilic steht nach monatelanger Zwangspause vor seinem Comeback beim 1. FC Union Berlin. "Er hat die ganze Woche mit dem Team trainiert. Die Möglichkeit, dass er dabei ist, ist schon hoch", sagte Mauro Lustrinelli vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg. Ilic fehlt bereits seit der Sommervorbereitung. Zunächst setzte ihn eine Lebensmittelvergiftung außer Gefecht, anschließend musste er sich einer Blinddarmoperation unterziehen. "Er gibt uns eine gewisse Variabilität. Gleichzeitig hat er nur eine Woche trainiert. Wir dürfen nicht zu viel von ihm erwarten", bremste der Schweizer Trainer die Erwartungen. Beim Köpenicker Fußball-Bundesligisten wird die Rückkehr des 26 Jahre alten Angreifers sehnlichst erwartet. In den vergangenen fünf Pflichtspielen erzielten die Eisernen lediglich drei Tore.
Überraschende Worte: Reese freut sich auf die Rückkehr nach Berlin
Am Samstagabend steigt das Topspiel der zweiten Liga zwischen Hertha BSC und dem VfL Wolfsburg. Fabian Reese äußert sich ungewöhnlich in Hinblick auf seine Rückkehr nach Berlin. Trotz der Anfeindungen blickt er positiv auf das Duell mit der Hertha im Olympiastadion.

Reese freut sich auf die Rückkehr nach Berlin
Eisenstangen-Angriff: Ex-Nationalspielerin muss vor Gericht
Vor fünf Jahren sorgte die Eisenstangen-Attacke für Riesenwirbel in Frankreich, nun muss sich die frühere Fußball-Nationalspielerin Aminata Diallo wegen mutmaßlicher Beteiligung am Überfall auf ihre Ex-Teamkollegin Kheira Hamraoui vor Gericht verantworten. Wie laut Nachrichtenagentur AFP aus einer richterlichen Anordnung hervorgeht, wird der 31-Jährigen Beihilfe zu Gewalttaten sowie Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
Der Ermittlungsrichter wirft Diallo vor, den Angriff auf ihre damalige PSG-Mitspielerin in Auftrag gegeben und die Täter zum Tatort geleitet zu haben. Neben Diallo müssen sich sechs weitere Personen verantworten. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest. Hamraouis Anwälte begrüßten in einem Statement den Abschluss der Ermittlungen: "Nach fünf langen Jahren der Untersuchung dieses Falls ist es eine große Erleichterung, dass sie zu einem Abschluss gekommen sind und es bald einen Prozess geben wird. Die ganze Wahrheit wird endlich in dieser Gewaltaffäre ans Licht kommen." Diallos Lager kritisierte dagegen die Ermittlungen scharf.
"Ich wäre gerne woanders": Weltmeister hat Angst in Katar
Auf die Reise nach Katar hätte Marc Márquez lieber verzichtet. "Ich wäre gerne woanders", sagte der MotoGP-Weltmeister vor dem Grand Prix in Lusail: "Aus diesem Grund bin ich mit dem spätestmöglichen Flug angereist, und ich werde mit dem frühestmöglichen Flug wieder abreisen."
Zwischendurch kann der spanische Motorradstar Weltmeister werden, doch der Sport ist wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten etwas in den Hintergrund gerückt. Der Großteil der Fahrer wollte nicht zur 19. WM-Station reisen. "Aber wir sind hier", sagte Márquez, "wir sind bereit, Rennen zu fahren - und zwar mit voller Konzentration." Drohende Strafen und vertragliche Verpflichtungen gaben am Ende den Ausschlag für eine Teilnahme. Lediglich Yamaha verweigerte seine Teilnahme, reiste mit seinen zwei Teams nicht an.
Schalke kann kurz einmal aufatmen
Der formschwache FC Schalke 04 kann im Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim wieder auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi bauen. "Robin hat heute die Fäden rausbekommen, Soufi ist seit ein paar Tagen schon mit Maske am Platz. Wir haben jetzt auch grünes Licht von der medizinischen Abteilung bekommen", sagte Trainer Miron Muslic vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga an diesem Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).
Die beiden Spieler waren vor zwei Wochen beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln mit den Köpfen zusammengestoßen und blutend ausgewechselt worden. "Das ist natürlich gerade in diesen Zeiten, wo uns etliche Jungs fehlen, endlich wieder was Positives", sagte Muslic. Weiterhin noch keine Optionen sind Adrian Gantenbein, Ron Schallenberg sowie Moussa Sylla. Bei Sylla sei aber eine Rückkehr nach der Länderspielpause der "vorsichtig optimistische Plan".
Bayern-Boss verteidigt Lennart Karl: "Er scheißt sich nichts"
Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund hat Jungstar Lennart Karl nach dem Wirbel der vergangenen Wochen noch einmal ausdrücklich den Rücken gestärkt. "Er ist ein anderer Typ als andere junge Spieler. Aber wir wollen ja auch gerne Typen haben. Er ist frech, mutig - und, wie wir schon öfter gesagt haben: Er scheißt sich nichts, macht Tore, macht Dinge, die andere nicht machen. Und außerhalb des Platzes ist er ein bisschen anders als andere, aber das gehört auch dazu", sagte Freund vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) beim FSV Mainz 05.
Er finde das "auch gut für eine Mannschaft, für die Liga, dass es solche Typen gibt", ergänzte der Österreicher: "Aber die Basis ist immer, dass er hart arbeitet und das besprechen wir mit Lenny auch immer wieder, und das macht er. Und darum bin ich auch sehr positiv, dass er sich in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin belohnen und auf dem Platz seine Antworten geben wird, weil dafür ist er da. Und darum sind wir sehr, sehr happy, dass er bei uns ist."
Thomas Tuchel sorgt für dicke BVB-Überraschung
Borussia Dortmunds Mittelfeldmann Jobe Bellingham ist von Coach Thomas Tuchel erstmals für die englische Nationalmannschaft nominiert worden. Der BVB-Star steht im 26-köpfigen Aufgebot der Three Lions für die beiden Nations-League-Spiele gegen Kroatien (12. November) und Spanien (15. November). Angeführt werden die Engländer wie gewohnt von Harry Kane vom FC Bayern. Mit Bayer Leverkusens Verteidiger Jarell Quansah steht ein dritter Bundesligaspieler im Kader von Tuchel.
Jobe Bellingham hat bislang zwölf Spiele (ein Tor) für Englands U21-Nationalmannschaft absolviert. Nun winkt dem BVB-Star das Debüt beim Fußball-Weltmeister von 1966. Bellingham befindet sich bei Borussia Dortmund seit Wochen in ansprechender Form. Für die Verantwortlichen sei die positive Entwicklung des 21-Jährigen "keine Überraschung", stellte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken unlängst gegenüber "RTL/Sky Sport" klar.
"Er ist in der Lage, defensiv wirklich abzuräumen und Räume zuzustellen. Bisher hat er immer eher die defensive Rolle bei uns im Mittelfeld gespielt, jetzt ein bisschen offensiver und ich würde mich für ihn persönlich natürlich freuen, wenn es dann auch irgendwann mit dem ersten Tor klappt", erklärte der BVB-Boss.
"Weiß nicht, ob seine Qualität für einen Topspieler in der Bundesliga reicht"
Fußball-Experte Max Kruse hält den Wolfsburger Fabian Reese für einen guten Zweitliga-Spieler, sieht aber auch seine sportlichen Grenzen. Nachdem Reese. im Sommer von Hertha BSC zu Rivale Wolfsburg gewechselt war, trifft er jetzt beim Zweitliga-Spitzenduell erstmals wieder auf seinen Ex-Verein.

Ist Reese mehr als nur ein guter Zweitligaspieler?
Weidenfeller äußert Verdacht zum DFB-Aus von Adeyemi
Karim Adeyemi ist nicht von Bundestrainer für den aktuellen DFB-Kader nominiert worden. Für viele ist das überraschend. Roman Weidenfeller äußert einen Verdacht, wieso der schnelle 24-Jährige erstmal nicht dabei ist.

Weidenfeller äußert Verdacht zum DFB-Aus von Adeyemi
Russland-Eklat: Schwere Vorwürfe gegen den Weltverband
Für Lettlands Eishockey-Nationaltrainer Arturs Irbe trägt der Weltverband die Schuld am Urteil zur Rückkehr russischer Mannschaften. "Es ist ganz einfach: Die Begründung, warum die IIHF sie von internationalen Wettbewerben ausschließt, war sehr schwach und ging nicht wirklich auf die eigentlichen Bedenken ein", sagte der langjährige NHL-Torhüter beim Deutschland Cup in Düsseldorf.
Auch der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte in einer Erklärung auf die mangelnden Beweise des Dachverbands verwiesen. Diese seien "wahrscheinlich eher diplomatischer Natur als eine echte Begründung dafür, warum sie nicht teilnehmen dürfen", glaubt Irbe. Der 59-Jährige hofft, dass die IIHF juristisch nachbessert. "Sie kann ihre Begründung, warum Russland nicht spielen darf, erneut darlegen - und jeder versteht, es geht nicht nur um Sicherheit, sondern um die Aggression, um das Blut unschuldiger Menschen, das gerade jetzt in der Ukraine vergossen wird."
Lettland gehört zu den Ländern, die mit einem Boykott gedroht haben, sollte Russland an der WM teilnehmen. Auch einige Sponsoren wollen für diesen Fall Konsequenzen ziehen.
Umstrittenes Milliarden-Projekt stellt Spielbetrieb ein
Die umstrittene Golf-Serie LIV stellt ihren Spielbetrieb nach knapp fünf Jahren endgültig ein. Die 2022 mit Milliardensummen aus Saudi-Arabien gegründete Tour verkündete nun das endgültige Aus. "LIV Golf hat Spaß gemacht, war anspruchsvoll, inspirierend und zeitweise herausfordernd - aber immer lohnend", teilte LIV-Geschäftsführer Scott O'Neil mit. Zuvor hatten bereits Golfstars wie Jon Rahm, Sergio Garcia, Louis Oosthuizen und Tyrrell Hatton erklärt, dass sie nicht bei einer Neuauflage "LIV 2.0" dabei wären. Auch Martin Kaymer spielte auf der LIV-Tour.
Nach dem Rückzug des neuen Hauptsponsors, der der LIV-Tour aus der finanziellen Krise helfen sollte, folgte nun das Aus. BC Partners Credit hatte zuvor angekündigt, bis zu 300 Millionen US-Dollar in die Neuauflage der Tour zu investieren. Die LIV-Pläne sahen vor, mindestens zehn Turniere im Jahr 2027 auszutragen. Die Konkurrenz-Serie der US-amerikanischen PGA Tour und der europäischen DP World Tour ging davon aus, dass bis zu 30 Spieler bereit gewesen wären, in der Liga zu bleiben, doch nach dem Abgang von Rahm und Co. fehlten die prominenten Namen.
Die Krise von LIV Golf begann im April, als der saudi-arabische Staatsfonds PIF seine Investitionsstrategie änderte und erklärte, dass er LIV Golf nach der Saison 2026 nicht mehr finanzieren werde. Im September stellte LIV Golf dann einen Insolvenzantrag. Der PIF soll die Golfserie über die Jahre mit bis zu mit rund fünf Milliarden Dollar unterstützt haben.
Experte urteilt überraschend hart über Füllkrug
Im "Triple - der Hagedorn Fußballtalk" bei Sky diskutieren Oliver Kahn und Dietmar Hamann über das Stürmer-Problem beim DFB. Insbesondere um die Rückkehr von Niclas Füllkrug..

Sky-Experte knallhart: ".. muss man nicht machen."
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Zeitung veröffentlicht Todesursache von Jesus de Miguel
Angehörige, Freunde und hochrangige Vertreter des spanischen Fußballs haben von Jesús de Miguel Abschied genommen. Die Trauerfeier für den 30-Jährigen fand an seinem Heimatort Navahermosa in der Provinz Toledo südwestlich von Madrid statt.

Nach Tod von de Miguel: Familie äußert sich erstmals
De Miguel war Montagabend bei dem Zweitligaspiel seines Clubs CD Teneriffa gegen den FC Andorra hart mit dem gegnerischen Torwart zusammengestoßen und später im Krankenhaus gestorben. Der vorläufige Autopsiebericht nennt eine "unfallbedingte Brustverletzung" als Todesursache, wie die Kanaren-Zeitung "Canarias7" berichtete.
Welt- und Europameister Franz Wagner hat trotz einer persönlichen Rekord-Leistung mit den Orlando Magic die Negativserie in der NBA fortgesetzt. Der Nationalspieler konnte das 104:117 bei den Phoenix Suns und die damit dritte Niederlage nacheinander nicht verhindern. Insgesamt kassierte Orlando in Abwesenheit des verletzten Superstars Paolo Banchero seine sechste Niederlage im achten Saisonspiel und steckt früh im Tabellenkeller der Eastern Conference fest.
Wagner stellte mit 15 Assists einen Karriere-Rekord in der NBA auf und verbesserte seine erst vor vier Tagen aufgestellte Bestmarke (12) gleich wieder deutlich. Dazu verpasste der 25-Jährige mit 15 Punkten und acht Rebounds nur knapp ein Triple-Double. Ebenfalls auffällig agierte Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva, der von der Bank kommend 18 Punkte beisteuerte. Doch bei Phoenix waren Devin Booker mit 30 Zählern und Dillon Brooks mit 24 Punkten nicht zu stoppen.
Fassungsloser Andrich schimpft über seinen Mitspieler
Robert Andrich hat nach dem nächsten Dämpfer von Bayer Leverkusen mit Nachdruck eine Leistungssteigerung gefordert. "Ich glaube schon, dass wir uns Sorgen machen müssen", sagte der Führungsspieler am RTL-Mikrofon nach dem 0:1 (0:0) in der Europa League gegen Olympique Marseille: "Das ist überhaupt nicht unser Anspruch. Wenn wir darauf schauen, dass wir mal toll gespielt haben - damit gewinnst du gar nichts."

Leverkusen zeigt bei Pleite "deutlich zu wenig"
Für Leverkusen war es die erste Niederlage in der Europa League, in der Bundesliga hatte das Team aber zuletzt zwei Spiele in Folge verloren. "Jetzt musst du ins Derby rein, und da brennt es", sagte Andrich mit Blick aufs Duell beim Rivalen 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN). Unabhängig vom Derby sei "bei uns Druck drauf, wenn wir drei Spiele nicht punkten", sagte Torhüter Mark Flekken: "Wir müssen jetzt sehr schnell den Schalter finden."
Vor dem entscheidenden Gegentreffer gegen Marseille hatte Leverkusens Aleix Garcia vergeblich versucht, einen Pass abzufangen. Anschließend lief er dem Konter im mäßigen Tempo hinterher. "Fehler passieren. Einfach stehenbleiben - das ist eine Sache, die darf nie passieren", schimpfte Andrich: "Das hat ein Stück weit mit Einstellung zu tun."
Cristiano Ronaldo handelt gegen den Willen des Trainers
Portugals Auswahltrainer Jorge Jesus hätte Stürmerstar Cristiano Ronaldo gern weiter im Nationaltrikot gesehen. "Es ist seine Entscheidung. Wir haben bereits vor der ersten Nominierung darüber gesprochen und ich habe ihn gebeten, an meiner Seite weiterzumachen, weil ich ihn in meiner Nähe brauchte. Aber ich muss seine Entscheidung akzeptieren", sagte Jorge Jesus dem portugiesischen Sender Canal 11. Es gebe kein Zurück, doch Ronaldo werde immer ein Bezugspunkt für den portugiesischen Fußball sein.
Der 41-jährige Ronaldo hatte am Donnerstag nach 23 Jahren, 234 Länderspielen und 146 Toren seine einmalige Karriere in der Nationalmannschaft beendet. Dem vorangegangen war das große Zerwürfnis zwischen dem Superstar und Jesus, als dieser bei den letzten beiden Nations-League-Spielen Ronaldo außen vor ließ.
Jesus stellte nun die herausragenden Verdienste des Spielers in den Vordergrund. Der fünfmalige Ballon d'Or-Gewinner sei eine "weltweite Referenz, für Portugal und die Nationalmannschaft". Er betonte, dass Ronaldo "immer eine prägende Persönlichkeit unserer Nationalmannschaft, unseres Volkes und unserer Geschichte bleiben wird. Im Auditorium habe ich ein großes Bild von ihm aufhängen lassen, damit alle jungen Spieler und Kollegen ihn dort als Vorbild vor Augen haben", erklärte Jesus, der ein Jahr mit Ronaldo bei Al-Nassr in Saudi-Arabien zusammenarbeitete.









