Füllkrug fehlen nach Pokal-Aus die Worte
Niclas Füllkrug ärgert seinen Ex-Klub schon wieder: Im DFB-Pokal bringt er Werder Bremen mit einem Doppelpack gegen den BVB zurück ins Spiel. Dabei wird er erst nach einer Stunde eingewechselt. Hätte es mit ihm in der Startelf zum Sieg gereicht? Der Stürmer verweigert Spekulationen.

Füllkrug fehlen nach Pokal-Aus die Worte
Denkbar knapp: Wagner kann einfach nicht gewinnen
Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner hat den ersten Sieg mit den Brooklyn Nets in der NBA haarscharf verpasst. Der 29-Jährige musste sich mit seinem neuen Team auch im vierten Saisonspiel mit 124:125 nach Verlängerung denkbar knapp bei den Boston Celtics geschlagen geben. Jayson Tatum besiegelte die vierte Pleite für Wagner und Co. bei seiner 40-Punkte-Show dabei mit einem Buzzer Beater am Ende der Overtime. Wagner steuerte 15 Punkte, drei Assists und vier Rebounds für Brooklyn bei. Die Nets sind Schlusslicht in der Eastern Conference.
Die New York Knicks feierten derweil nach einem verpatzten Saisonstart den ersten Erfolg. Der Titelverteidiger setzte sich nach drei Niederlagen mit 111:97 gegen die bis dahin ungeschlagenen Detroit Pistons durch und verhinderte damit einen historisch schlechten Auftakt. Vier Niederlagen eines Titelverteidigers zu Beginn einer Spielzeit hatte es zuletzt 1969 gegeben.
Schiri räumt ein: Elfmeter für HSV "bessere Entscheidung"
Schiedsrichter Tobias Stieler hätte eine strittige Szene im DFB-Pokal zwischen dem Hamburger SV und Eintracht Frankfurt im Nachhinein anders bewertet. "Wenn ich die Bilder sehe: Die bessere Entscheidung wäre Strafstoß gewesen", sagte Stieler bei Sky nach dem 3:1 für Frankfurt in der zweiten Runde. Was war passiert? In der 35. Minute ging Hamburgs Zakaria El Ouahdi beim Stand von 0:0 nach einem Zweikampf mit Frankfurts Kapitän Robin Koch im Strafraum zu Boden. Stieler ließ weiterlaufen. Auch der VAR griff nicht ein, was für Frust bei den Norddeutschen sorgte. "Für mich und für uns ist es ein klarer Elfmeter, der heute definitiv geholfen hätte, um eine Runde weiterzukommen", sagte HSV-Coach Merlin Polzin.

Eintracht Frankfurt trotzt der Krise und lässt Volkspark verstummen
Die Szene weiterlaufen zu lassen, sei "jetzt nicht vollkommen falsch", betonte Stieler. "Deswegen sehr gut, dass der VAR das supportet hat, weil das wollen wir. Wir wollen, dass der Schiedsrichter bei klarer Wahrnehmung eine Entscheidung trifft." Er sei "null verwundert", dass der VAR nicht eingegriffen hat, betonte Stieler. "Wir haben eine ganz hohe Eingriffsschwelle für den Videoassistenten. Das wird allgemein anerkannt und so gewünscht." Der 45-Jährige bekräftigte aber, dass die bessere Entscheidung Strafstoß gewesen wäre.
Plötzlich liebt Frankfurts Trainer seinen Kapitän doch
Über die eigene Leistung redete Robin Koch nicht. Das taten andere für den Kapitän von Eintracht Frankfurt nach dem 3:1-Erfolg im DFB-Pokal beim Bundesliga-Rivalen Hamburger SV. "Robin hat ein sensationelles Spiel wieder gemacht. Auf ihn ist eigentlich immer Verlass, und er hat den Laden da wieder zusammengehalten", sagte der einstige Fußball-Weltmeister Mario Götze über seinen Teamkollegen. Selbst Trainer Adi Hütter ließ sich zu einem Lob für den Abwehrchef und Torschützen zum 1:0 bewegen. "Das ist der Robin, den wir alle sehen wollen in Frankfurt", sagte er.

Koch belohnt Frankfurter Druckphase
16 Tage zuvor klangen die Worte des Österreichers ganz anders, als er nach dem 0:6-Desaster bei RB Leipzig in der Bundesliga auf Koch angesprochen war. Hütter hatte seinen Kapitän sogar schon in der Halbzeitpause aus dem Spiel genommen. "Ich habe Robin Koch erlöst, weil ich erwarte mir von einem Kapitän und Führungsspieler etwas anderes", hatte Hütter damals gesagt. Nun klingt er ganz anders: "Ich habe ihn schon speziell nach dem Köln-Spiel gelobt. Er hat auch in Dortmund eine sehr ordentliche Leistung gebracht und hat heute wieder ein Topspiel gemacht", sagte der Trainer. "Ich weiß, dass er einfach ein super Verteidiger ist, der absolut torgefährlich und ein Führungsspieler ist", sagte der 56-Jährige. "Und jetzt zeigt er es."
Weltfußballer Kane "war jeden Euro wert"
Den FC Bayern und seinen frischgebackenen Weltfußballer Harry Kane trennen in Sachen Vertragsverlängerung offenbar nur noch Kleinigkeiten. "Ich bin da sehr positiv", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen der "Sport Bild" und betonte: "Wir haben gute Gespräche geführt und sind aktuell in der Detailarbeit."
Kane, Montag mit dem Ballon d'Or geehrt, spielt seit 2023 für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus und soll möglichst bis 2029 verlängert werden. "Für uns war er jeden Euro wert", sagte Dreesen in Anlehnung an die hohe Ablöse von 95 Millionen Euro für den heute 33-Jährigen beim Wechsel 2023. Spielerkäufe ähnlicher Größenordnung seien für die Bayern noch immer möglich, betonte Dreesen. "Wir haben die wirtschaftliche Power, uns jeden Transfer leisten zu können. Aber erstens ist nicht alles gut, was teuer ist. Und zweitens muss der Spieler in unsere Mannschaft passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts."
