Tor-Wahnsinn gegen Porto

Weltstar Gidsel liefert Leistung vom anderen Stern

image
Mathias Gidsel lieferte eine sensationelle Leistung ab. (Foto: IMAGO/Nordphoto)
00:00 / 02:18
08.10.2026 | 21:01 Uhr
Lange Zeit tun sich die Füchse Berlin gegen Porto schwer, können sich aber in der zweiten Hälfte entscheidend absetzen. Einmal mehr ist Welthandballer Mathias Gidsel mit 17 Toren der überragende Mann.

Dank einer Galashow von Welthandballer Mathias Gidsel haben die Füchse Berlin in der Champions League einen großen Schritt in Richtung Hauptrunde gemacht. Die Berliner gewannen vor 8017 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen den bis dahin punktgleichen FC Porto mit 40:32 (20:17). Beste Werfer waren der überragende Däne Gidsel mit 17 und Aitor Ariño mit fünf Toren. Die Mannschaft und das Publikum feierten ihren Superstar im Anschluss mit Standing Ovations

In der Gruppe A liegt der deutsche Pokalsieger auf Rang zwei hinter dem ungarischen Rekordmeister KC Veszprem, drei Rückspiele stehen aus. Die beiden besten Teams der Gruppe erreichen die Hauptrunde. Die Füchse, die nach der Finalniederlage des Vorjahrs weiter ihren ersten Königsklassen-Titel anstreben, blicken auf einen anstrengenden Saisonstart zurück: Noch am Anfang des Monats war die Mannschaft bei der insgesamt enttäuschend verlaufenden Klub-WM in Ägypten aktiv.

Die Gastgeber gingen zwar gleich in Führung, doch gegen die kompakte und physische Deckung der Portugiesen taten sie sich schwer, Lücken zu finden. Und dann ließen sie auch noch zu viele Chancen liegen. Auf der anderen Seite fanden die Gäste Lösungen über den Kreis oder die Außenpositionen.

Nur dank der Paraden von Keeper Lasse Ludwig blieben die Füchse weiter vorn. Allerdings konnten sie sich nie mehr als zwei Tore absetzen und Porto gelang immer wieder der Ausgleich. Erst kurz vor der Pause konnten die Füchse dann einen kleinen 3:0-Lauf starten und sich erstmalig auf vier Tore absetzen (20:16). Gleich nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber ihren Vorsprung verspielt (21:20). Doch sie antworteten mit mehr Tempo und mehr Zielstrebigkeit. Und nun machte auch Porto Fehler. Die Füchse zogen auf 28:22 davon und siegten am Ende souverän.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa/sid