Titeltraum in New York lebt

US-Star Jessica Pegula "bekämpft sehr viele Dämonen"

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Jessica Pegula steht wieder im Halbfinale. (Foto: AP Photo/Adam Hunger)
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09.09.2026 | 06:59 Uhr
Jessica Pegula kämpft sich nach Rückstand ins Halbfinale der US Open. Auf dem angestrebten Weg zum Premierentitel in New York geht es nun gegen eine altbekannte Kontrahentin.

Auf der Jagd nach dem ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere hat Jessica Pegula bei den US Open zum dritten Mal in Serie das Halbfinale erreicht. Die 32-Jährige gewann das amerikanische Viertelfinal-Duell mit Emma Navarro (25) mit 3:6, 6:4, 6:3. Wie in den vorigen beiden Jahren fordert Pegula nun die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka heraus. Vor zwei Jahren hatte sich die Belarussin im Endspiel von New York in zwei Sätzen durchgesetzt und auch vorige Saison das Halbfinale gegen Pegula für sich entschieden.

"Es bedeutet mir alles. Es war sehr schwer, physisch, schwül", sagte Pegula über den Viertelfinalsieg. "Ich habe wirklich nicht meinen besten Aufschlag gezeigt und musste sehr viele Dämonen da draußen bekämpfen." Navarro lag im dritten Satz bereits mit 2:1 und einem Break vorne, verlor ihren Aufschlag jedoch zu null - und insgesamt vier Spiele in Serie. Sowohl Sabalenka als auch Pegula haben die Chance, die US Open als Weltranglistenerste zu beenden. Dafür muss eine von ihnen den Titel gewinnen und darauf hoffen, dass die Kasachin Jelena Rybakina heute gegen Zheng Qinwen aus China im Viertelfinale scheitert.

Sabalenka hatte zuvor in ihrem Viertelfinale die tschechische Wimbledonsiegerin Linda Noskova knapp mit 7:6 (7:1), 3:6, 7:6 bezwungen und strebt nun ihren dritten US-Open-Titel in Serie an. Dies gelang zuletzt Serena Williams von 2012 bis 2014 ."Was für ein Kampf. Ich bin sprachlos gerade, weil ich mich bis zum Limit gepusht habe", sagte Sabalenka im On-Court-Interview: "Ich bin einfach nur glücklich." Gegen Noskova gab Sabalenka im laufenden Turnier erstmals einen Satz ab, im dritten Durchgang kam sie nach einem 2:4-Rückstand zurück.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa